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Auf den langen Passatstrecken im Atlantischen, Indischen und Pazifischen Ozean segeln wir seit 25 Jahren immer wieder gerne zu zweit.
Zweisamkeit war uns natürlich auch wichtig während der zehnmonatigen Überwinterung im Kratersee der Vulkaninsel Deception am Rande der Antarktischen Halbinsel im Jahre 1991.
Bis zu sechs Mitsegler sind mit uns auf zwei- bis zehnwöchigen Törns im Südpolarmeer und in den gemäßigten Breiten unterwegs. Am Ende
unserer beiden Reisen um die Erde von 1990 bis 2002 haben uns annähernd 300 Mitsegler auf 60 Törns begleitet – viele davon mehrfach (von fünf Mitseglern eines Törns waren im Durchschnitt drei Wiederholungstäter).
Übrigens: Der extremste und längste Törn mit Crew – wir waren insgesamt zu acht – führte 1994 zu den Inseln im Südpolarmeer des Indischen
Ozeans von Südafrika nach Australien über eine Distanz von 6.662 sm. Diese Etappe dauerte 73 Tage.
Warum segeln wir mit Crew? Dafür gibt es aus unserer Sicht fünf gute Gründe:
Sie und wir: |
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Was Sie von uns erwarten können :
Was Sie von uns nicht erwarten dürfen :
Was wir von Ihnen erwarten :
Uns schrieben zum Jahreswechsel 2004/2005 Heinz und Anette Stolle vom Seglerverein Norderney: “Mit gutem Mut und unter dem alten Seglervereinsmotto Vorsicht ist nicht Feigheit und Leichtsinn ist nicht Mut wünschen wir Ihnen und der Freydis Crew alles Gute für 2005!”
Da wir alle heil und gesund am Ziel ankommen wollen, werden die Sicherheitsvorschriften (Anlegen von Schwimmwesten etc.) beachtet und die Wachen nüchtern angetreten. Zum allgemeinen Wohlbefinden trägt auch bei, dass die Raucher Rücksicht nehmen auf die Nichtraucher (und nicht umgekehrt). Das Schiffsinnere und das Cockpit sind raucherfreie Zone. An Deck und bis zur Mastspitze ist “freie Fahrt”.
Motivation: |
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Warum es uns immer wieder in die Extremgebiete zieht und nicht in tropische und subtropische Reviere? Die Südsee z.B., in der wir uns einige Jahre aufgehalten haben,
bringt eine Seite in uns zum Klingen, die sich nach Entspannung, Heiterkeit, unbeschwertem Leben sehnt: nach Wärme, Sonne, Palmenstränden, schillernden Lagunen, freundlichen Menschen.
Unsere Herzenslandschaft ist die Südsee jedoch nicht: Das sind auch weiterhin die Antarktis und die subantarktischen und antarktischen Eilande. Immer wieder zieht es
uns dorthin, mit der gleichen "Leidenschaft", die Bergsteiger auf Gipfel treibt, und genau wie diese, sind wir bereit, dafür "Leiden" auf uns zu nehmen. Im Vergleich zur
"Barfußroute" ist Segeln in hohen Breiten gewiss in erhöhtem Maß mit Unwägbarkeiten und Strapazen verbunden, erfüllt uns dafür aber auch mit neuer Lebenskraft und befriedigt uns zutiefst.
Tatsächlich hat sich im Laufe der Jahre unsere Einstellung zum Segeln geändert: Während zu Beginn sportliche Ambitionen und eine Mischung aus Neugier und
Abenteuerlust im Vordergrund standen, so sind es nun vor allem die wundervollen Naturerlebnisse. Denn zu unserem eigenen Erstaunen war es uns mit dem kleinen Boot
möglich, sie selbst an den entlegensten Winkeln der Erde aufzuspüren - ja, viele wären auf andere Weise gar nicht oder nur schwer zu erreichen gewesen.
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