Freydis III: Tag der Offen Tür…

…am 25. + 26. Februar in Düren

Hallo Freunde,

wir sind während der boot viele Male darauf angesprochen worden, ob die neue Freydis noch während der Ausbauphase auf der Werft in Düren besichtigt werden kann.

Sie kann besichtigt werden!

Mit dem Inhaber der Werft, Herrn Matzerath, und dem Schreinermeister, Herrn Dirksen, haben wir vereinbart, dass eine Besichtigung möglich ist, und zwar


Samstag und Sonntag, den 25. und 26. Februar von 14:00 bis 17:00 Uhr.

Adresse: Firma M. Matzerath, An der Garnbleiche 1, 52349 Düren

Am Samstag bitte nicht früher kommen, denn dann wird noch am Schiff gearbeitet. Im (beheizten!) Aufenthaltsraum können wir bei Kaffee und Kuchen plauschen.

Für Bücherfreunde bringen wir unsere Bücher mit.

Wir heissen alle, die interessiert sind, herzlich willkommen!

Heide & Erich

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segeln-Award 2012

In feierlicher Kulisse wurden beim segeln-Award 2012 in Düsseldorf Persönlichkeiten und Pioniere aus der Wassersportbranche ausgezeichnet.

Vor rund 200 geladenen Gästen nahmen am letzten Sonntag Vertreter und Persönlichkeiten aus der Segelbranche ihre Auszeichnungen entgegen.

links von uns der Laudator Hermann Baxmann, rechts die Verlegerin Frau Alexandra Jahr und Chefredakteur Thorsten Höge
Dabei erhielten wir aus der Hand von Frau Alexandra Jahr, der Verlegerin, den EHREN-AWARD “für unsere Lebensleistung”.

Die Jury:

Die beiden wurden für ihren großen Kampfgeist geehrt, der sie während 300.000 zurückgelegter Seemeilen unter anderem in die Antarktis oder nach Melanesien geführt hatte.

Die Laudatio hielt zu unserer freudigen Überraschung Hermann Baxmann, unser langjähriger Vorsitzender des Seglervereins Leer, dessen Mitglied Erich bereits 1964 wurde.

Üher diese Ehrung freuen wir uns sehr.

Links:

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Kurzvortrag auf der »boot«

An unsere Freunde und Mitsegler

Wir sind auf der »boot« in Düsseldorf mit einem Kurzvortrag

  1. von Donnerstag bis Sonntag, 26.–29. Januar, jeweils 13 und 16 Uhr auf dem Stand der Yacht. Thema: »Die Neue Freydis – kein Boot von der Stange«

  2. von Freitag bis Sonntag, 27.–29. Januar, jeweils um 14 Uhr auf der Aktionsbühne im Segel–Center, Halle 17

und freuen uns auf ein Wiedersehen.

Heide & Erich

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Abhaken? Rückblick auf 2011

Vor einem Monat haben wir noch gesagt: “Wenn dieses Jahr vorbei ist, haken wir es ab und vergessen es so schnell wie möglich.”

Aber so schnell geht das nicht

Es vergeht kein Tag, an dem wir uns nicht an die Katastrophe in Fukushima, die auch eine ganz persönliche war, erinnern. Und das wird wohl auch noch lange so bleiben.

Als uns Ende Mai ein Herr Oberbäumer aus Iwaki schrieb: “Was immer passieren wird, irgendwas Gutes wird aus dem Schiffbruch entstehen…”, da haben wir seine Worte nicht wirklich wahrgenommen – viel zu sehr nahmen uns Trauer und Schmerz über den Verlust des Bootes gefangen.

Aber heute sehen wir das anders. Eine Welle von Anteilnahme hat uns nach dem 11. März erreicht, oft von Menschen, die wir gar nicht kannten. Wir möchten uns bedanken: Bei den vielen, die uns getröstet, bei denen, die uns Mut zugesprochen und ganz besonders bei denen, die uns bei unserem Neuanfang unterstützt haben und immer noch unterstützen. Eine tolle Erfahrung!

Bedenken…

…zu unserem Vorhaben, etwa dass wir mit dem Bau eines neuen Bootes in unserem Alter an unsere Grenzen stoßen, kommen uns natürlich auch. Aber bisher sieht es so aus, dass wir es wohl schaffen – körperlich, seelisch und auch finanziell.

Wir glauben, dass der Einsatz auch lohnt, wenn wir mit dem neuen Schiff nur noch ein paar Jahre segeln können.

Wir wünschen Euch allen für das Neue Jahr Gesundheit und Wohlergehen.

Herzlich,
Heide und Erich

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Worte des Jahres

(seit dem Tsunami am 11. März 2011)

Ein Leben ohne Schiff ist möglich. Es macht nur keinen Sinn.

Loriot, leicht umgewandelt

…alles ganz, ganz großer Mist, Ihr aber seid in Heidelberg. Euch beiden viel Kraft, wir sind bei Euch.

13. März 2011, Mail von unserem Freund Richard aus Leer

…I think that the find of your boat is a miracle! Japanese people are not losing hope. I do my best!

15. März 2011, Ken Ando, Tokyo, Chefredakteur von KAZI

…tut mit leid für die beiden Weltumsegler – hätten sie mal was anständiges gelernt…

Anonymer Leserbrief in der Rhein-Neckar-Zeitung

Dass die Schilderung dieses Einzelschicksals unerheblich gegenüber dem Elend in Japan sein soll, kann ich nicht nachvollziehen, was ist dieses Leid anders als die Summe des Leids von Einzelschicksalen?

25. März 2011, Leserbrief von R. Schmitz auf obige Zuschrift

Verglichen mit den verheerenden Folgen des Tsunami in Japan ist es nur eine Marginalie…

28. März 2011, YACHT 8/2011

…Was immer passieren wird — irgendwas Gutes wird aus dem Schiffbruch entstehen!…

28. Mai 2011, Jürgen Oberbäumer, lebt seit 26 Jahren in Iwaki

Klasse, dass Ihr Euch nicht unterkriegen lasst.

17. Juni 2011, Unser Mitsegler Guenter & Familie

Gestern habe ich wieder nach der Freydis geschaut…Die Brandung war stark und überspülte das Boot, das an den Felsen lehnt. Es sah traurig aus, wie bei einer Ölpest ein ölverschmutzter Vogel, der nach Luft schnappt… All humans are wounded animals. We are all Freydis.

5. Juni 2011, Bekka Jion, amerikanischer Künstler aus Iwaki

Bevor ich den Blogeintrag las, hörte ich einen Beitrag im Schweizer Radio über glückliche Menschen. Zwei der verschiedenen Thesen, was glückliche Menschen ausmacht waren diese:

- Glückliche Menschen nehmen sich bietende Gelegenheiten wahr.

- Glückliche Menschen verharren nach Rückschlägen nicht lange im Trübsal.

Und dann lese ich den Blog. Ich kann also nur den Hut ziehen. Um Ihre Zukunft, liebe Wilts, mache ich mir gar keine Sorgen. Ich wünsche gutes Gelingen!

15. Juni 2011, Alexander Horch, ein Leser unseres Blogs

Ich lese gerade, dass die alte Freydis II nun doch “weiter lebt”. Das ist doch einfach klasse! Also haben auch ein Erdbeben, ein Tsunami und eine Nuklearkatastrophe in Teamarbeit sich die Zähne an der Wikingerbraut ausgebissen ;-) Da ist ein Ruhestand vor einem Aquarium ja wohl wirklich redlich verdient, oder?

Viele Grüße aus Hamburg!

19. September 2011, Knut Erbar, ein uns persönlich nicht bekannter Segler

Kein Gefährt, sondern eine Gefährtin…

Kann ein Segelboot leiden? Schmerz fühlen an Geist und Körper? Nach menschlichem Ermessen nicht. Und doch gibt es Bilder, die einen Skipper so empfinden lassen

4. Dezember 2011, Emder Zeitung
 

So möchte ich Ihnen und Ihrer Familie schöne Feiertage wünschen und wie der Janosch sagt “viel Glück, eiserne Gesundheit und immer ein bisschen Speck in der Bilge” (auf Freydis gibt es keinen Keller) für’s neues Jahr.

24. Dez. 2011, Peter Milde

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Ein erfreuliches Ergebnis

Hallo Freunde,

zusätzliche Spenden für das Freydis-Denkmal in Fukushima sind angekündigt bzw. eingegangen von:

Peter Kramp, Nautischer Verein Cuxhaven, Eike und Karin Beckström, Knut Erbar, Norbert Eusemann, Georg Koschnik, Hille + Bernd Neumann, Peter + Rosi Neumayer, Karin + Karl-Ludwig Sattler, Gunther + Irene Schmitz, Albert + Ursel Strobl, Udo + Grete Wellenbrink, Tomke Wilts, Margret Jäger

Die Messlatte liegt hoch

Auf 25.000 € veranschlagen die Japaner unseren Anteil an der Restaurierung der Freydis. Dem Ziel sind wir durch die große Hilfsbereitschaft unserer Freunde ein ganzes Stück näher gerückt. Aber es reicht noch lange nicht und wir appellieren weiter an Eure Großzügigkeit.

Frohe Weihnachten!

Heide & Erich

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Hilfe für das FREYDIS-PROJEKT in Fukushima

Neun Monate nach dem Tsunami hat die Präfektur in Fukushima endlich entschieden, was mit der Freydis geschehen wird:

Sie plant in Iwaki die Umgestaltung des Misaki Parks (an dessen Steilküste die Freydis gestrandet ist) in einen großen Gedenkpark für die Opfer des Tsunami. Die Freydis soll dort aufgestellt an die Opfer erinnern und gleichzeitig als Symbol für die Deutsch-Japanische Freundschaft dienen, deren 150-jähriges Bestehen in diesem Jahr gefeiert wurde.

Die öffentliche Hand hat zwar die kostspielige Bergung übernommen und plant und gestaltet den Gedenkpark. Weitere öffentliche Mittel stehen aber nicht zur Verfügung. Die werden benötigt für die Opfer sowie für die Beseitigung der Schäden, die der Tsunami und die AKW-Kraftwerke in Fukushima angerichtet haben.

Die Japanisch-Deutsche Gesellschaft benötigt deshalb Geld für die Restaurierung der Freydis, insgesamt 25.000 €.

Wir haben am 28.11.2011 von unserem Konto 11.000 € an den Verband der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Tokyo überwiesen, eine 1. Rate für das angestrebte Denkmal.

Wir appellieren…

…an unsere Freunde und Mitsegler, die Arbeit der Japanisch-Deutschen Gesellschaft an der Freydis, für die sich ihr Präsident, Herr Kamata (den wir persönlich leider noch nicht kennen), so außerordentlich eingesetzt hat, mit einem Geldbetrag zu unterstützen.

Vor Monaten hatten einige von unseren Freunden spontan ihre Hilfe angeboten, die wir aber nicht angenommen haben, da zu der Zeit das Schicksal der Freydis in Japan noch völlig offen war. Es war nicht einmal sicher, ob und wie sie abgeborgen werden konnte. Jetzt aber benötigen wir diese Unterstützung dringend, denn ganz allein können wir den Neubau der Freydis III und die Beteiligung an der Restaurierung der alten Freydis zum Denkmal nicht stemmen.

Beträge von 300 bis 2.500 € wurden uns bisher zugesagt bzw. schon gespendet von Gernot Berner, Thilo von Cölln, Richard Hartema, Ellen Kümmer, Gerhard Niemann, Erhard Schorge und Dr. Helmut Sinn.

Wir würden uns sehr freuen, wenn sich noch einige fänden, die sich beteiligen wollen (eine Spendenbescheinigung kann nicht ausgestellt werden).

Vielen Dank für Eure Unterstützung sagen

Heide & Erich

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Die Freydis will nicht sterben

Das Schicksal unserer Freydis II nach der Katastrophe in Japan zieht sich seit neun Monaten wie ein roter Faden durch unser Leben und unseren Blog.

Erst schien sie wie alle anderen 150 Boote in der Iwaki-Sun-Marina zerstört und untergegangen, tauchte aber plötzlich treibend wieder auf und war an einer Steilküste gestrandet und in der Brandung vollgelaufen.

Unser Bergungsversuch zusammen mit unseren japanischen Segelfreunden drei Wochen später scheiterte.

Sieben Monate lag sie eingekeilt an der Steilküste, den Wellen ausgesetzt und bei Hochwasser überspült. Zwei Taifune gingen über sie hinweg. Danach stand sie immer noch und auch ihr Mast widerstand allen Angriffen.

Inzwischen hatten wir dem Amtsgericht Cuxhaven gegenüber unseren Verzicht erklärt. Die Präfektur Fukushima beauftragte ein Unternehmen mit der Bergung. Wie alle anderen Wracks sollte sie auf den großen Schiffsfriedhof gebracht werden.

Schrott oder Denkmal?

Aber die Freydis rührte das Herz der japanischen Segler: Sie wollten nicht zulassen, dass die Freydis verschrottet wurde. Die Japanisch-Deutsche Gesellschaft in Iwaki mit ihrem Präsidenten Tetsuo Kamata nahm sich der Sache an und kämpfte monatelang für den Erhalt der Freydis. Sie beabsichtigten, das Boot als Denkmal herzurichten: Für die Opfer des Tsunami aber auch als Symbol für die Deutsch-Japanische Freundschaft, deren 150-jähriges Bestehen in diesem Jahr in Deutschland und Japan groß gefeiert wurde. Die Deutsch-Japanische Gesellschaft erreichte, daß unser Bundespräsident Christian Wulff während seines Japanaufenthaltes nach Iwaki reiste, wo im stark zerstörten Aquarium nicht weit von der Strandungsstelle ein Gedenkkonzert gegeben wurde.

Bis dahin sollte eigentlich die Freydis neben dem Aquarium aufgestellt sein, aber die Bergung erwies sich als langwierig und kompliziert: Die Bergungsmannschaft musste einen Hügel auf der Steilküste abtragen und die Freydis mit Schneidbrennern zerlegen, um sie in drei Teilen abzubergen.

Diese Teile wurden vor die Shu-ei Kohkoh Hochschule gebracht, wo sie nun wieder zusammen geschweisst werden. Mit dem Leiter dieser Hochschule, Herrn Toshihiko Shiga und seiner Frau – beide gehören zu den Förderern des Freydis-Projektes – haben wir uns vor wenigen Tagen hier in Heidelberg getroffen.

Inzwischen waren, durch Herrn Tetsuo Kamata und uns veranlasst, das Bundespräsidialamt und der deutsche Botschafter in Tokyo, Herr Dr. Volker Stanzel, eingeschaltet, die das Projekt begrüßten und ihre Unterstützung zusagten.

Soeben erreicht uns die Meldung aus Japan

Die Präfektur von Fukushima hat nun entschieden: Sie plant, in Iwaki einen Katastrophen-Gedenkpark einzurichten (ähnlich dem in Hiroshima), in dem die Freydis einen Platz bekommen soll. Der Misaki Park, an dessen Steilküste die Freydis gestrandet ist, wird in den nächsten 12 Monaten entsprechend umgestaltet.

Aus der Initiative der Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Iwaki ist gegen viele Widerstände, auch aus den eigenen Reihen, eine Regierungsangelegenheit geworden.

Gerne wollen wir auch weiterhin zum Gelingen des Projektes einen Beitrag leisten. Das sind wir der Freydis und unseren japanischen Freunden schuldig.

Misaki-Park in Iwaki, der zum Gedenkpark umgestaltet wird

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Post aus Japan: Rettung der Freydis II

Von Herrn Tetsuo Kamata erreichte uns am 1. Dezember eine eMail, aus der wir zitieren möchten. Herr Kamata ist der Präsident der Japanisch-Deutschen Gesellschaft in Iwaki, der sich darum bemüht, die Freydis II als Gedenkstätte zu erhalten.

Betreff: ES FEHLEN MIR DIE MITTEL FÜR DIE RETTUNG DER FREYDIS

Lieber Herr Wilts,

Haben Sie recht herzlichen Dank für die Überweisung der 11.000.- Euro. Gestern habe ich von der Verbandskasse der JDG Tokyo die Bestätigung erhalten. Die Bergungsfirma hat mich wegen des Abschlusses der Monatskasse gedrängt. Es ist ja rechtzeitig eingegangen. Nochmals vielen herzlichen Dank.

Ich freue mich, dass Sie mit Herrn Toshihiko Shiga ein gutes Gespräch in Heidelberg geführt haben. In meiner Eigenschaft als Präsident der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Iwaki hatte ich Sie bereits informiert, dass wir guter Hoffnung sind, dass wir das Projekt mit unserer Gesellschaft voran treiben können.

Wenn wir die Freydis in dem Gedenkpark aufstellen können, ist das meiner Meinung nach viel besser als in dem Hof der Hochschule. Aber momentan müssen wir zufrieden sein, dass wir erst einmal überhaupt einen Platz gefunden haben. Sonst wäre die Freydis, wie ich schon mehrfach schrieb, längst auf dem Schiffsfriedhof gelandet.

Der Umzug von der Hochschule in den Gedenkpark soll ja nicht gleich passieren, sondern frühestens ein Jahr später, wenn der Park neu angelegt ist.

Die Stadt Iwaki hat noch nicht den endgültigen Entwicklungsplan der Stadt. Wie gesagt, Aquarium und Hafen Onahama waren beide völlig kaputt. Das Aquarium ist wieder geöffnet, aber seine Umgebung ist immer noch nicht sauber und es gibt immer noch keinen richtigen Parkplatz.

Die Freydis II lässt uns also immer noch nicht los. Sie liegt ziemlich benommen »auf Halde«…

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»Kein Gefährt sondern eine Gefährtin…«

…schreibt die Emder Zeitung vom 3.12.2011 und fragt weiter

»Kann ein Segelboot leiden?

Schmerz fühlen an Geist und Körper? Nach menschlichem Ermessen nicht. Und doch gibt es Bilder, die einen Skipper so empfinden lassen. Und so leidet vor allem er, wenn er sieht, wie sein Boot, mit dem er in 30 Jahren 250.000 Seemeilen zurückgelegt hat, weidwund an einem japanischen Felsen klebt. Erich Wilts und seine Frau Heide haben das mit ihrer ”Freydis II” erlebt.«

In ihrem Bericht über unsere beiden Vorträge in Emden, die von 200 und 120 Segelinteressierten besucht wurden, kommt aber auch zum Ausdruck, dass sich dieser Schmerz relativiert:

”Als wir aber die Bilder sahen und das ganze Ausmaß erkannten, war uns klar: Wir hatten bei dem Leid dort nichts verloren.”

Den letzten Vortrag des Jahres hielten wir am Freitag in Norderney bei stürmischem Wetter vor den Mitgliedern des SVN.

Dort sind wir seit Jahren immer wieder zu Gast. Wir haben unsere Freunde dort darauf vorbereitet, dass im Mai eine rote Yacht bei ihnen an den Steg geht, die große Ähnlichkeit mit der alten Freydis hat. Ein herzlicher Empfang ist uns gewiss und wir freuen uns darauf.

Von den Norderneyern haben wir übrigens vor Jahren das Segler-Vereins-Motto übernommen:

VORSICHT IST NICHT FEIGHEIT UND LEICHTSINN IST NICHT MUT !

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Und hier die…

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