Unsere Reisen ins Nordpolarmeer nach Jan Mayen, Grönland und Spitzbergen 1986/87 (1988)
Eine “unstillbare Sehnsucht, die Herz und Seele wie eine Magnetnadel auf die hohen Breitengrade ausrichtet.”, treibt Heide und Erich Wilts immer wieder in die Polargebiete. Zuerst in die Antarktis und jetzt über den 80. Breitengrad hinaus nach Norden. Mit ihrer 15 m Stahlyacht FREYDIS und wechselnden Crews wird es eine Extremreise, die ihresgleichen sucht. Von Neufundland geht es mit Rauschefahrt über die Labradorsee zur größten Insel der Erde – Grönland -, wo Berge segeln und in den Fjorden der jahrtausendalte Atem der Gletscher weht. Dann lockt die “Bergkönigin mit dem Eisdiadem”: Island mit seinen Vulkanen, Geysiren und Sandwüsten. Und schließlich gelingt der FREYDIS, was beispielsweise H.W. Tilman 1968/72 viermal vergeblich versuchte und wobei er zwei Schiffe verlor: Sie dringt bis in den Scoresbysund Ostgrönlands vor, bedroht von Eis, Nebel und Sturm. Vor dem näherrückenden Packeis weichen die Segler nach Jan Mayen aus, der alten Walfängerinsel. Eine besonders harte Etappe wird die Überquerung des Nordmeeres zum kalten Ende der Welt: Spitzbergen. Trotz des extrem frühen Wintereinbruchs stoßen FREYDIS und ihr Begleitschiff LAGA dort bis 80 Grad Nord ans Packeis vor. Doch die Schiffe vereisen, auf seinem Tanzboden, der Barentssee, ist der Teufel los … So bleibt nur die Rückkehr nach Tromsö und ein Dakapo im nächsten Jahr. Und dieser zweite Vorstoß wird zum Höhepunkt des Buches: Im Schein der Mitternachtssonne gelingt den Wilts´ die Umrundung Spitzbergens durch die gefährliche Hinlopenstraße.
Leseprobe
Alpinistische Akrobatik am Berg aus Eis
„Wenn es dem Esel zu wohl wird…“ || Ein Matterhorn kentert








































