Freydis III: „YACHT“-Test

Der Elchtest durch die YACHT

Die neue Freydis (Cover YACHT 15/12)

Die neue Freydis (Cover YACHT 15/12)

Editorial (YACHT 15/12)

Editorial (YACHT 15/12)

Editorial „Besonderer geht eigentlich kaum“ (YACHT 15/12)

Besonderer geht eigentlich kaum

Unsere Rubrik „Das besondere Boot“ handelt von Schiffen, die aus der Masse herausragen. Von kleinen Kostbarkeiten, großen Innovationen, von Yachten, die Geschichte geschrieben haben. Die neue „Freydis“ von Heide und Erich Wilts ist fraglos eines der am besten prädestinierten, weil besondersten Exemplare, mit denen wir je auf See gingen: unübersehbar kernig, nahezu unkaputtbar, mehrfach redundant konzipiert. Formen mussten strikt der Funktion folgen. Die Antithese dessen, was Serienwerften entwickeln.

Noch läuft sie sich erst warm, die „Tänzerin“, wie Erich seinen 16-Meter-Trumm liebevoll-verklärt nennt. Wenn dieses Heft am Kiosk liegt, wird die „Freydis“ aber schon ablegen, zur achten Weltreise der 70-jährigen Heidelberger. Uwe Janßen und Fotograf Michael Müller waren auf der Nordsee zwei Tage an Bord. Sie kamen schwer beeindruckt zurück. „Es braucht keine große Phantasie zu ahnen, was in diesem von zwölf Millimeter starkem Verbundglas umschlossenen Deckshaus in den kommenden Jahren wohl gefeiert, geredet, gelacht wird“, schreibt Janßen. „Ja, es könnte losgehen. Heute noch.“

Boot für die Welt

Für ihr nächstes Abenteuer auf den Ozeanen haben sich Heide und Erich Wilts ein gewaltiges, kompromissloses Schiff gebaut. Ob das eigenwillige Konzept der neuen Freydis aufgeht? Ein Testtörn auf der Nordsee liefert die Antwort

Aufmacher: Boot für die Welt (Yacht 15/2012)

Darauf muss man erst mal kommen. Die Lady schneidet unter Vollzeug nicht durchs Wasser, sie durchpflügt die Nordsee fulminant, 28 Tonnen auf Rumpfgeschwindigkeit von annähernd 10 Knoten, die schiere Wucht – und doch nennt Erich Wilts seine Neue „eine Tänzerin“. Vom Bolschai kommt die Dame jedenfalls nicht.

Der augenfällige Verzicht auf alles Filigrane, die gründliche Absenz von schlanker Geschmeidigkeit, ist durchaus gewollt. Auf diesem Schiff gelten durchweg andere Kriterien, es ist kein Topmodel, eher gute Freundin. Sie bringt bald doppelt so viel auf die Waage wie GFK-Grazien gleicher Größe. Werten wie Stärke, Zuverlässigkeit und Vertrauen ist auf der neuen „Freydis“ in seltener Konsequenz alles andere nachgeordnet. Als Ergebnis der Erfahrung von mehr als 300 000 Meilen auf See. Als Lehre aus fast 40 Jahren mit den beiden ersten Reinkes namens „Freydis“.

Heide und Erich Wilts, die populären Weltumsegler aus Heidelberg, haben die Vorgängerin im März 2011 im Tsunami in Japan verloren (YACHT 13/11). Aber ihre Lust am Segeln ist ungebrochen, ebenso ihre „Sehnsucht nach der Ferne“, wie Heide Wilts sagt. So starteten die beiden, heute 70 Jahre alt, im vorigen Sommer noch einmal von vorn. Sie opferten ihre Rücklagen für den Lebensabend und machten sich daran, ein neues Schiff zu bauen. Am 14. Juli wollen sie damit wieder los, Weltreise, die achte.

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2 Kommentare zu Freydis III: „YACHT“-Test

  1. Ulrich von Haussen sagt:

    Respect, ihr müsst verrückt sein,anderst geht es nicht nocheinmal von zero anzufangen.
    Mit der Reife eines fantstischen Rotweins habt ihr ein Schiff gebaut dass mit euch durch dick und dünn gehen wird…anfangsquerelen werden immer auftauchen,aber trotzdem „Kompliment“. 6 Winschen im Cockpit, Schwenkkiel,ihr könnt hintanzen wo ihr wollt viel Spass,passt gut auf Euch auf und lasst von euch hören,vielleicht segeln wir uns ja mal über den Weg
    Lieben Gruss
    Ulrich von Haussen
    Reinke S11 Serafin

  2. Otmar Deutschmann sagt:

    Ihr seid einfach nur einzigartig!!!!! :-):-):-)

    Liebe Grüße und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel

    Otmar

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