Freydis III: Die Konzeption

Der kurze Weg zur neuen Yacht

Die neue Freydis

Heide Wilts

Plötzlich ist kein Boot mehr da; Träume zerplatzen wie Seifenblasen.

In diesem Jahr hatte wir vor, von unserem Winterliegeplatz auf Honshu über Hokkaido nach Kamtschatka/Sibirien zu segeln, dann über die Kommandeur-Inseln und die Aleuten wieder zur Alaska-Halbinsel und zum Golf von Alaska, wo wir die nächsten Jahre verbringen wollten. Alle Vorbereitungen waren längst abgeschlossen, unsere Mitsegler hatten ihre Flüge gebucht. Aber der Tsunami in Japan und die anschließende Reaktorkatastrophe zerstörten die Freydis und machten all unsere Pläne zunichte.

Ein Scherbenhaufen liegt vor uns. Was sollen wir tun? Nur noch in der Erinnerung leben, vielleicht noch ein paar Jährchen in Nord- und Ostsee segeln…?

In unserem Bekanntenkreis gibt es viele Segler zwischen 65 und 70, die ihre Segelkar- riere in Anbetracht ihres Alters beenden. Einige verkaufen auch ihre Boote, um nur noch gelegentlich irgendwo mit zu segeln oder ein Boot zu chartern. Andere steigen auf ein kleineres Boot um oder sie befahren im Motorboot die Binnengewässer Europas.

Wir haben immer noch Sehnsucht nach der Ferne.

Die Konzeption der neuen Freydis

Der gesamte Bericht von Heide Wilts zur Konzeption der neuen Freydis (13-seitiges PDF-Dokument 0.09 MB)

Wir hatten uns viel vorgenommen: Durch glücklichen Zufall erstanden wir diesen zehn Jahre alten Reinke-Kasko, aus dem in 9 Monaten eine hochseetüchtige Yacht entstehen sollte:

Freydis III Kasko

Freydis III Kasko

Freydis III Taufe

Freydis III Taufe

Weitere Informationen zur neuen Freydis:

6 Kommentare zu Freydis III: Die Konzeption

  1. Pingback: Der kurze Weg zur neuen Yacht | Mit der Freydis von Pol zu Pol

  2. Ihr Lieben,
    danke für Eure feinen Erklärungen die ich leider erst heute einsehen konnte, ( nach einer Huftoperation ) Ihr macht schön vorwärts, ich kann nur staunen und hoffen, dass bei Euch alles rund läuft und Eure Reiesepläne mit der neuen Freydis III auch in erfüllung gehen. Auf Schweizerdeutsch heist es – Nur nit gschprängt- aber gäng hübscheli vorwärts.
    Nun freue ich mich über Eure nächste Nachricht und grüsse Euch mit – Schiff aheu –
    Tschüss zämme Attilio

  3. vera laeisz sagt:

    Wie kann man nur so einen schlechten Motor in so ein Boot einbauen,außer dem Namen Mercedes ist daran alles schlecht! In so eine Yacht gehört ein luftgekühlter Deutz,der ist robust und läuft immer,der macht nur einmal Arbeit beim Einbau wegen der Luftführung,aber dann ist Schluß mit Pumpen,Ventilen! Wasser im Schiff ist immer problematisch und ein luftgekühlter Motor ist bis 1800U/min auch nicht lauter wie diese wassergekühlte komplizierte Krücke.

  4. Habe eine neue Bavaria 45 an der Boot 10 in Düsseldorf gekauft und sie in Mallorca ausrüsten lassen für meine Weltumsegelung. Toll, dass ihr nochmals ein Boot baut. Es wird ganz toll. Wünschte ich hätte auch so viel Erfahrung und auch handwerkliches Geschick. Habe viel Lehrgeld bezahlt und bin an „Hasta manana“ fast verzweifelt. Aktuell habe ich hier in Teneriffa wieder 2 Wochen auf Dichtungen für den Wärmetauscher gewartet. So viele Teile sind am neuen Motor defekt gewesen: Kupplungsscheiben, Dichtung am Getriebe, Einfüllstutzen am Kühlwasser, Wasserpumpe innerer Kreislauf, Gummizapfen daneben, Dichtung von neuem Raccor Doppelfilter, Dichtung vom Prüfstengel vom Getriebe, neuer Turbo da Gori-Propeller anstatt Original von Volvo (4 flügliger Faltpropeller) montiert. Weinigstens kenne ich nun das Puzzle Motor ein wenig … Als Frau und Mutter vier erwachsener Kinder nicht immer leicht hier mit der südlichen Männerwelt klar zu kommen. Mein Mann segelt ab und zu mit, doch bin ich auch alleine unterwegs …. ein Segeltraum den ich mir nun nach über 30 Jahren träumen erfüllte. Vielleicht sehen wir ja uns irgendwo mal, werde 2 Saisons in der Karibik weilen, mein Boot heisst Lady Aquamarine, HBY 3791 MMSI 269312000, lady.aquamarine@pkcs.ch. Viel Spass beim Ausbau und wenig Schwierigkeiten wünscht Euch Isabelle

  5. Liebe Heide, lieber Erich, wir haben von Euch im Spiegel gelesen und finden es super, daß Ihr weitermacht. Vor ca 30 Jahren hatten wir uns auf Morro de Sao Paulo, in Bahia-Brasilien kennengelernt. Mit Neroi, dem Südbrasilianer, habt Ihr uns damals auf unserem Hügel besucht, wo wir seit ca 25 Jahren jetzt unsere kleine Pousada betreiben. Lang lang ist’s her.
    Wir wünschen Euch weiterhin viel Erfolg und falls Ihr auf einer, Euren weiteren Umrundungen mal wieder in Bahia vorbeischaut, seid Ihr herzlich eingeladen, Euch ein wenig bei uns auszuruhen.
    mit sonnigen Grüssen aus Bahia
    Helmut & Marga

  6. Hallo,

    wünsche Euch viele schöne Törns mit der neuen genialen Freydis III.

    Grüße
    vom Käpt’n der „La Pirogue“
    (Holger)

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