{"id":2549,"date":"2016-04-14T14:41:03","date_gmt":"2016-04-14T13:41:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?page_id=2549"},"modified":"2022-01-06T16:10:54","modified_gmt":"2022-01-06T15:10:54","slug":"motivation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/crew\/motivation\/","title":{"rendered":"Motivation"},"content":{"rendered":"<h2>Die Crew<\/h2>\n<p><big>A<\/big>uf den langen Passatstrecken im Atlantischen, Indischen und Pazifischen Ozean segeln wir seit \u00fcber 30 Jahren immer wieder gerne zu zweit. Zweisamkeit war uns nat\u00fcrlich auch wichtig w\u00e4hrend der zehnmonatigen \u00dcberwinterung im Kratersee der Vulkaninsel Deception am Rande der Antarktischen Halbinsel im Jahre 1991.<\/p>\n<h3>Mitsegler<\/h3>\n<p><big>B<\/big>is zu sechs Mitsegler sind mit uns auf zwei- bis zehnw\u00f6chigen T\u00f6rns im S\u00fcdpolarmeer und in den gem\u00e4\u00dfigten Breiten unterwegs. Am Ende unserer beiden Reisen um die Erde von 1990 bis 2002 haben uns ann\u00e4hernd 300 Mitsegler auf 60 T\u00f6rns begleitet \u2013 viele davon mehrfach (von f\u00fcnf Mitseglern eines T\u00f6rns waren im Durchschnitt drei Wiederholungst\u00e4ter).<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Der extremste und l\u00e4ngste T\u00f6rn mit Crew \u2013 wir waren insgesamt zu acht \u2013 f\u00fchrte 1994 zu den Inseln im S\u00fcdpolarmeer des Indischen Ozeans von S\u00fcdafrika nach Australien \u00fcber eine Distanz von 6.662 sm. Diese Etappe dauerte 73 Tage.<\/p>\n<h3>Warum segeln wir mit Crew?<\/h3>\n<p><big>D<\/big>af\u00fcr gibt es aus unserer Sicht f\u00fcnf gute Gr\u00fcnde:<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>Die aufw\u00e4ndigen Reisen mit Expeditionscharakter werden \u00fcber die T\u00f6rngeb\u00fchren finanzierbar,<\/li>\n<li>eine eingespielte Crew verringert vor allem in den st\u00fcrmischen Westwinden das Risiko f\u00fcr Schiff und Teilnehmer betr\u00e4chtlich und erlaubt sportliches Segeln.<\/li>\n<li>Eine gute Crew schafft \u00fcberhaupt erst die Voraussetzung daf\u00fcr, dass wir unser eigentliches Anliegen, den Besuch der meist schwer zug\u00e4nglichen Inseln, in die Tat umsetzen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>Einerseits f\u00fchrt das Segeln mit Crew zu einer erheblichen Einschr\u00e4nkung unserer pers\u00f6nlichen Freiheit, andererseits sind Geselligkeit an Bord und das gemeinsame Erleben f\u00fcr uns eine wertvolle Bereicherung.<\/li>\n<li>F\u00fcr unsere Mitsegler \u00fcbernehmen wir als Eigner und Schiffsf\u00fchrer eine gro\u00dfe moralische und gesetzliche Verantwortung. Das Schiff f\u00fchren hei\u00dft: Die Crew anleiten und lenken und Entscheidungen treffen. Das mag f\u00fcr viele eine Last sein, f\u00fcr uns war es nicht immer, aber fast immer eine Lust.<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Sie und wir<\/h3>\n<p><b>T\u00f6rns mit der FREYDIS sind au\u00dfergew\u00f6hnlich<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>weil unsere Routen in die sch\u00f6nsten entlegenen und kaum zug\u00e4nglichen Reviere unserer Erde f\u00fchren,<\/li>\n<li>weil das Schiff robust, zweckm\u00e4\u00dfig und f\u00fcr extreme Seegebiete und schwierige<br \/>\nK\u00fcsten konzipiert ist und sich in allen Revieren gl\u00e4nzend bew\u00e4hrt hat,<\/li>\n<li>weil wir klassische Seemannschaft praktizieren und Sie von unserer Erfahrung aus mehr als 250.000 Seemeilen profitieren. Einsatz von 11 Segeln vom Try bis zum 250 qm Spi. Wer interessiert ist, kann seine navigatorischen F\u00e4higkeiten ausbauen. Sextant, GPS und Radar sowie UKW und Kurzwellensender sind vorhanden,<\/li>\n<li>weil Crewsegeln unsere Spezialit\u00e4t ist. Jeder bringt sich ein und wird seinen F\u00e4higkeiten entsprechend eingesetzt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Was Sie von uns erwarten k\u00f6nnen:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Aktives Einbeziehen in alle Bereiche der Seemannschaft wie Segelman\u00f6ver, Reviertaktik, Maschinenbenutzung, Navigieren, Ankern, Dingi-Einsetzen, Kochen etc.<\/li>\n<li>Einen T\u00f6rnverlauf, den Sie selber mitbestimmen. Nur Start und Ziel sind vorgegeben.<\/li>\n<li>Ausreichend Zeit f\u00fcr Mu\u00dfestunden an Bord und an Land, da wir l\u00e4ngere Aufenthalte an den sch\u00f6nsten Pl\u00e4tzen vorsehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Was Sie von uns nicht erwarten d\u00fcrfen:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Dass wir f\u00fcr Sie B\u00e4renf\u00fchrer und Animateur sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>Was wir von Ihnen erwarten:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Dass Sie bereits \u00fcber T\u00f6rnerfahrung verf\u00fcgen,<\/li>\n<li>dass Sie gerne mit anderen zusammen segeln und dabei R\u00fccksicht nehmen<\/li>\n<li>und dass Sie aktiv zum Gelingen des T\u00f6rns beitragen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><big>U<\/big>ns schrieben zum Jahreswechsel 2004\/2005 Heinz und Anette Stolle vom Seglerverein Norderney:<\/p>\n<blockquote><p>\u201cMit gutem Mut und unter dem alten Seglervereinsmotto \u00bbVorsicht ist nicht Feigheit und Leichtsinn ist nicht Mut\u00ab w\u00fcnschen wir Ihnen und der Freydis Crew alles Gute f\u00fcr 2005!\u201d<\/p><\/blockquote>\n<p><big>D<\/big>a wir alle heil und gesund am Ziel ankommen wollen, werden die Sicherheitsvorschriften (Anlegen von Schwimmwesten etc.) beachtet und die Wachen n\u00fcchtern angetreten. Zum allgemeinen Wohlbefinden tr\u00e4gt auch bei, dass die Raucher R\u00fccksicht nehmen auf die Nichtraucher (und nicht umgekehrt). Das Schiffsinnere und das Cockpit sind raucherfreie Zone. An Deck und bis zur Mastspitze ist \u201cfreie Fahrt\u201d.<\/p>\n<h3>Motivation<\/h3>\n<p><big>W<\/big>arum es uns immer wieder in die Extremgebiete zieht und nicht in tropische und subtropische Reviere? Die S\u00fcdsee z.B., in der wir uns einige Jahre aufgehalten haben, bringt eine Seite in uns zum Klingen, die sich nach Entspannung, Heiterkeit, unbeschwertem Leben sehnt: nach W\u00e4rme, Sonne, Palmenstr\u00e4nden, schillernden Lagunen, freundlichen Menschen.<\/p>\n<p><big>U<\/big>nsere Herzenslandschaft ist die S\u00fcdsee jedoch nicht: Das sind auch weiterhin die Antarktis und die subantarktischen und antarktischen Eilande. Immer wieder zieht es uns dorthin, mit der gleichen &#8222;Leidenschaft&#8220;, die Bergsteiger auf Gipfel treibt, und genau wie diese, sind wir bereit, daf\u00fcr &#8222;Leiden&#8220; auf uns zu nehmen. Im Vergleich zur &#8222;Barfu\u00dfroute&#8220; ist Segeln in hohen Breiten gewiss in erh\u00f6htem Ma\u00df mit Unw\u00e4gbarkeiten und Strapazen verbunden, erf\u00fcllt uns daf\u00fcr aber auch mit neuer Lebenskraft und befriedigt uns zutiefst.<\/p>\n<p><big>T<\/big>ats\u00e4chlich hat sich im Laufe der Jahre unsere Einstellung zum Segeln ge\u00e4ndert: W\u00e4hrend zu Beginn sportliche Ambitionen und eine Mischung aus Neugier und Abenteuerlust im Vordergrund standen, so sind es nun vor allem die wundervollen Naturerlebnisse. Denn zu unserem eigenen Erstaunen war es uns mit dem kleinen Boot m\u00f6glich, sie selbst an den entlegensten Winkeln der Erde aufzusp\u00fcren &#8211; ja, viele w\u00e4ren auf andere Weise gar nicht oder nur schwer zu erreichen gewesen.<\/p>\n<p><b>Links:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/skipper\/zeittafel\/\">Die Reisen (1981 &#8211; 2022)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2011\/06\/YACHT%20INTERVIEW%202002.pdf\">Unsere Art zu Segeln<\/a> :: Unsere Einstellung (PDF, Interview in der YACHT aus 2002)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Crew Auf den langen Passatstrecken im Atlantischen, Indischen und Pazifischen Ozean segeln wir seit \u00fcber 30 Jahren immer wieder gerne zu zweit. 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