{"id":684,"date":"2011-02-14T12:47:08","date_gmt":"2011-02-14T11:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?page_id=684"},"modified":"2017-03-30T18:19:09","modified_gmt":"2017-03-30T17:19:09","slug":"kap-hoorn-der-logische-weg","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/vortrage\/kap-hoorn-der-logische-weg\/","title":{"rendered":"V4: Kap Hoorn &#8211; Der logische Weg?"},"content":{"rendered":"<h3>Unsere Erlebnisse und Erfahrungen aus 13 Reisen zum Kap der St\u00fcrme.<\/h3>\n<p><em>Ein Lichtbildervortrag von Heide &amp; Erich Wilts<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"lightbox\" href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2011\/02\/V4_plakat_kap_hoorn.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2011\/02\/V4_plakat_kap_hoorn.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"640\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Auf ihren Segelreisen mit der Freydis um die Erde haben Heide und Erich Wilts die Kap Hoorn-Region und die Wasserstra\u00dfen Patagoniens l\u00e4nger und gr\u00fcndlicher erkundet als jedes andere Revier &#8211; einmal abgesehen von ihrem Heimatrevier, der Deutschen Bucht. Sie haben eine F\u00fclle von Eindr\u00fccken, Erlebnissen und Bildern \u00fcber die Jahre gesammelt, die sie nun erstmals in einem Vortrag pr\u00e4sentieren.<\/em><\/p>\n<p><em>Dauer des Vortrags ca 2 Stunden.<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"lightbox\" href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2011\/02\/V4_Kurs_KapHoorn.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2011\/02\/V4_Kurs_KapHoorn.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"640\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><big>M<\/big>itte 1981 unterbrechen die Wilts ihre b\u00fcrgerlichen Berufe f\u00fcr ein Jahr und segeln &#8211; teilweise allein, dann wieder mit wechselnden Crews Richtung S\u00fcden. Ihr Boot, die Freydis, ein selbstgebauter Stahlknickspanter, ist eigens f\u00fcr die st\u00fcrmischen Breiten konstruiert. Im Januar 1982 gelingt es ihnen als erste deutsche Segler die Antarktis zu erreichen. Anschlie\u00dfend runden sie Kap Hoorn und segeln durch Feuerland und die Patagonischen Kan\u00e4le an der Westk\u00fcste S\u00fcdamerikas zur\u00fcck nach Norden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die beiden Segler sind von Feuerland und der patagonischen Westk\u00fcste fasziniert: Einsam, urspr\u00fcnglich, wild zerkl\u00fcftet, von den Anden und ihren in die Fjorde kalbenden Gletschern gepr\u00e4gt, ist die Sch\u00f6nheit ihres Inselirrgartens ebenso gro\u00df wie sein Ausma\u00df. Man br\u00e4uchte Jahre, um das Gebiet auch nur ann\u00e4hern kennen zu lernen. Der n\u00f6rdliche Teil Patagoniens (die Insel Chiloe mit umgebenden Eilanden) ist besiedelt, doch der s\u00fcdliche, ab Chacabuco, ist, wie das angrenzende Feuerland, weitgehend unerschlossen. Dort ist die Natur noch im wahrsten Sinne des Wortes urspr\u00fcnglich; eine Welt, in der die Zeit nicht in Jahren, sondern Jahrtausenden bemessen scheint. Oft ist man wochenlang auf sich allein gestellt, denn es gibt nur wenige, von der Zivilisation weitgehend abgeschnittene Siedlungen. Daf\u00fcr lassen unz\u00e4hlige, nur zum kleinen Teil bekannte Ankerm\u00f6glichkeiten, jedes Entdeckerherz h\u00f6her schlagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tats\u00e4chlich liegt die Faszination hier verwirrend dicht an der Gefahr: Rasch wechselndes Wettergeschehen, St\u00fcrme, Fallwinde (\u201eWilliwaws\u201c) bis zu Orkanst\u00e4rke, Untiefen, Str\u00f6mungen bis zu 14 Knoten in den Engp\u00e4ssen und driftendes Gletschereis sind eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr Schiff und Crew.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Selbst das Ankern erfordert besondere Technik: Neben der umsichtigen Auswahl eines Ankerplatzes (wenn m\u00f6glich an einem Wasserfall, wegen des sandigen Grundes, oder an einem Ufer mit aufrechten statt windgebeugten B\u00e4umen) geh\u00f6rt es zur guten Seemannschaft, au\u00dfer dem Anker zur Sicherheit auch noch mehrere Leinen zum Land auszubringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aber nicht allein das Segeln, auch viele Wanderungen und Gletscherbesteigungen sind den beiden in Erinnerung geblieben. Oft waren sie m\u00fchsam, weil es s\u00fcdlich des Golfo de Penas keine Wanderwege oder Tracks gibt, nur eben wundervolle Wildnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den folgenden beiden Jahrzehnten zieht es sie immer wieder mit ihrer Freydis in die Kap Hoorn-Region. 1990\/91 kreuzen sie ein halbes Jahr in diesen Gew\u00e4ssern. 1992, nach ihrer \u00dcberwinterung im Kratersee der Insel Deception\/Antarktis, reparieren sie in Puerto Williams am Beagle Kanal zusammen mit Feuerland-Indianern neun Monate lang ihr Schiff, bevor sie vom Kap Hoorn zu ihrer sechsj\u00e4hrigen Umsegelung der Antarktis aufbrechen. Nach Abschluss dieser Reise durchstreifen sie 1997\/98 ein viertes Mal \u00fcber ein Jahr ihr Lieblingsrevier: Feuerland und Patagonien..<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dreizehn herrliche, abenteuerliche Segelreisen zum Kap Hoorn sind daraus geworden. Im Sommer und Winter, bei Flaute und Sturm, alleine und mit Crew: Auf jeder Reise fanden sie andere Bedingungen vor. Mehrmals waren sie in Bedr\u00e4ngnis, einige Male sind sie havariert, zweimal erlitten sie fast Schiffbruch in der N\u00e4he des Kaps: Kap Hoorn wird f\u00fcr sie nie zur Routine werden, es bleibt immer Herausforderung, Wagnis und Abenteuer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So ist ein Bericht entstanden \u00fcber extreme Abenteuer, seglerische H\u00f6hepunkte, H\u00f6llenfahrten ums Kap Hoorn und perfekte Segeltage in den grandiosen Gletscher- und Fjordlandschaften Feuerlands, belegt von eindrucksvollen Fotos, die den Betrachter die Situationen hautnah miterleben lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/Vortraege\/V4_Kap_Hoorn_Presseinformation.pdf\">Presseinformationen<\/a> (PDF)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Erlebnisse und Erfahrungen aus 13 Reisen zum Kap der St\u00fcrme. 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