{"id":699,"date":"2011-02-14T13:41:20","date_gmt":"2011-02-14T12:41:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?page_id=699"},"modified":"2017-03-30T18:19:09","modified_gmt":"2017-03-30T17:19:09","slug":"alaska-und-beringmeer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/vortrage\/alaska-und-beringmeer\/","title":{"rendered":"V6: Alaska und Beringmeer"},"content":{"rendered":"<h3>Rendezvous mit Grizzlys und Eskimos<\/h3>\n<p><em>Ein Lichtbildervortrag von Heide &amp; Erich Wilts<\/em><\/p>\n<p><a rel=\"lightbox\" href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2011\/02\/V6_plakat_alaska.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2011\/02\/V6_plakat_alaska.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"640\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Hier ist der B\u00e4r los. Aber sonst rein gar nichts. Seekarten gibt es nicht, geschweige denn H\u00e4fen. Packeis, Nebel, Regen und St\u00fcrme bestimmen das Klima. Auf den Inseln des Beringmeers zwischen Alaska und Sibirien leben wenige Menschen fernab der Zivilisation. Segler erscheinen ihnen wie Besucher von einem anderen Stern. Heide und Erich Wilts mit ihrer Freydis waren dort.<\/em><\/p>\n<p><em><em>Dauer des Vortrags ca 2 Stunden.<\/em><\/em><\/p>\n<p><a rel=\"lightbox\" href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2011\/02\/V6_Kurs_Alaska.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2011\/02\/V6_Kurs_Alaska.jpg\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"640\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><big>N<\/big>ach zw\u00f6lf Jahren abenteuerlichen Reisens auf der S\u00fcdhalbkugel haben Heide und Erich Wilts mit ihrer Freydis Kurs auf die Aleuten, die Alaska-Halbinsel und das Beringmeer genommen. Mehrere Sommer segeln sie in einem Revier, oft fernab jeder Zivilisation, das aufregender und sch\u00f6ner nicht sein k\u00f6nnte. Die Wilts sind fasziniert von diesen K\u00fcsten: Einsam, urspr\u00fcnglich, wild zerkl\u00fcftet, von den Bergen und ihren in die Fjorde kalbenden Gletschern gepr\u00e4gt, ist die Sch\u00f6nheit dieses Insel-Irrgartens ebenso gro\u00df wie sein Ausma\u00df. Man br\u00e4uchte Jahre mit dem Boot, um das Gebiet nur ann\u00e4hernd kennen zulernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie ankern in einsamen Buchten in totaler Wildnis oder liegen an irgendeinem Steg in kleinen Fischer- oder Eskimod\u00f6rfern und verlassenen Goldgr\u00e4bersiedlungen. Angetan sind sie von der Gastfreundschaft der Menschen, mit denen sie in den Siedlungen und Ankerbuchten zusammenkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Inneren der Fjorde, an gut gesch\u00fctzten Pl\u00e4tzen, lassen sie sich bei Niedrigwasser mit hochgeholtem Schwenkkiel trocken fallen, um Grizzly-B\u00e4ren, die gr\u00f6\u00dften Landraubtiere der Erde, in ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung zu beobachten. In unmittelbarer Nachbarschaft der Freydis, manchmal nur wenige Meter entfernt, sind immer wieder B\u00e4renfamilien dabei, die trockengefallenen Sand- und Schlickfl\u00e4chen nach Fressbarem abzusuchen und umzugraben. Halbw\u00fcchsige Tiere spielen miteinander, M\u00fctter unterrichten ihren Nachwuchs, ein Alter jagt einen Nebenbuhler \u00fcber die Ebene den Hang hinauf, und im Inneren der Bucht paaren sich zwei B\u00e4ren mit Ausdauer. Die K\u00fcsten sind ein Dorado f\u00fcr Angler und Fischer. Sie schwelgen in Lachs, Heilbutt und K\u00f6nigskrabben, die Freydis wird zum exquisiten Fischrestaurant. Von dem Meeresreichtum profitieren nicht nur die Menschen, sondern auch Wale, Orcas, Seel\u00f6wen, Pelzrobben und Fischottern, dazu unz\u00e4hlige Seev\u00f6gel vom Fischadler bis zum Papageientaucher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wilts besuchen \u2013 wahrscheinlich als erste Yachties \u00fcberhaupt &#8211; alle Inseln im Beringmeer und gelangen durch die Beringstra\u00dfe in die Tschuktschensee, Teilgebiet des Nordpolarmeers. N\u00f6rdlichstes Etappenziel ihrer Reise wird die kleine Eskimosiedlung Kotzebue n\u00f6rdlich des Polarkreises. Wie ein Gef\u00e4hrt von einem anderen Stern mag den Einheimischen die Freydis erscheinen. Der Empfang ist \u00fcberw\u00e4ltigend. Alle Leute sind freundlich, interessiert und hilfsbereit. Es hagelt Einladungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zehn Tage bleiben die Wilts in Kotzebue, dann geht es den ganzen weiten Weg zur\u00fcck durchs Beringmeer. Der arktische Sommer ist kurz. Ende August verlassen sie in einer turbulenten Nacht das Beringmeer durch den Unimak Pass mit seinen Stromschnellen. Der erste Herbststurm ist im Anzug. Rechtzeitig erreichen sie den kleinen Fischereihafen King Cove am Ende der Alaska-Halbinsel. Die Freydis kommt mit dem Travellift an Land, sie wird den Winter \u00fcber hier liegen bleiben und erst in der n\u00e4chsten Saison 2008 wieder auf T\u00f6rn gehen: noch einmal zu den Gestaden Alaskas, zu den B\u00e4ren und zu den Gletscherfjorden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/Vortraege\/V6_Alaska_Presseinformation.pdf\">Presseinformationen<\/a> (PDF)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rendezvous mit Grizzlys und Eskimos Ein Lichtbildervortrag von Heide &amp; Erich Wilts Hier ist der B\u00e4r los. Aber sonst rein gar nichts. Seekarten gibt es nicht, geschweige denn H\u00e4fen. Packeis, Nebel, Regen und St\u00fcrme bestimmen das Klima. 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