{"id":7488,"date":"2022-04-25T18:36:34","date_gmt":"2022-04-25T17:36:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?page_id=7488"},"modified":"2022-04-25T18:36:36","modified_gmt":"2022-04-25T17:36:36","slug":"1984-segeln-der-sanfte-hochseesegler","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/1984-segeln-der-sanfte-hochseesegler\/","title":{"rendered":"1984 &#8211; SEGELN: Der sanfte Hochseesegler"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>SEGELN<\/strong>&nbsp;Heft 4 1984<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Detlef Jens: Der sanfte Hochseesegler<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der sanfte Hochseesegler &#8211; so k\u00f6nnte man Erich Wilts aus Leer beschreiben, der nicht nur etliche Seemeilen auf dem Buckel hat und im letzten Jahr Schlimmbachpreistr\u00e4ger war, sondern der sich auch Gedanken um die zwischenmenschlichen Beziehungen auf langen T\u00f6rns macht. Detlef Jens f\u00fchrte mit ihm ein Gespr\u00e4ch \u00fcber diese Probleme und \u00fcber Wilts&#8216; Einstellung zur Seesegelei, die mitunter nachdenklich stimmt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>E<\/strong>rich Wilts ist ein Mann, der sich mit Leib und Seele der Fahrtensegelei, oder, noch genauer, der Hochseesegelei verschrieben hat. Und er hat obendrein das Gl\u00fcck, mit einer Frau verheiratet zu sein, die dieses zeit- und geldraubende Hobby nicht nur toleriert, sondern vielmehr aktiv teilt. Nun bet\u00e4tigte sich Heide Wilts auch noch als Schriftstellerin: In diesen Tagen erscheint ihr Buch \u201eWeit im Norden liegt Kap Hoorn\u201c (Delius Klasing Verlag, 29,80 DM), in dem sie eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Reise beschreibt, die ihr Mann ganz, und sie selbst gr\u00f6\u00dftenteils mitgesegelt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese Reise erhielt Erich Wilts als Skipper \u00fcbrigens im vergangenen Jahr den Kronenkompa\u00df. Mit einer modifizierten Hydra, einem 15 Meter langen Kielschwerter, segelte er in Etappen und mit wechselnden Crews einmal rund um S\u00fcdamerika. Die Route f\u00fchrte von Leer, seinem Heimatort, \u00fcber den spanischen Hafen Bayona nach Gran Canaria, von dort aus Uber die Kapverden nach Salvador in Brasilien und von hier \u00fcber Rio nach Montevideo. Hier begann der spektakul\u00e4rste Abschnitt der Reise, denn nach einem Besuch der Falkland-Inseln machte die Crew um Erich Wilts zun\u00e4chst einen Abstecher in die Antarktis, bis heran an die Antarktische Halbinsel, und dann erst zum Falschen Kap Hoorn. Von hier ging es \u00fcber Puerto Natales nach Estrecho Nelson und \u00fcber Ancud und Robinson Crusoe Island nach Lima. Von Lima aus schlie\u00dflich, wurde die Umrundung des Kontinents \u00fcber Galapagos und durch den Panama-Kanal vollendet, und dann ging es \u00fcber Nassau, Bermudas, Azoren und Quessant zur\u00fcck nach Leer.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine derartige Reise f\u00fchrt man nur als erfahrener Hochseesegler durch, der wei\u00df, worauf er sich da einl\u00e4\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Erich Wilts, der 1942 in L\u00fcbeck geboren wurde, segelt bereits seit seiner Studienzeit in Hamburg Touren und Langfahrten \u00fcber See; von 1962 bis 1967 als Crewmitglied und sp\u00e4ter, ab 1968, auch als Wachf\u00fchrer auf der alten \u201eOrtac\u201c. Seit 1976 schlie\u00dflich segelte der selbst\u00e4ndige Kaufmann bereits diverse Langfahrten auf einem eigenen Schiff.<\/p>\n\n\n\n<p>Erich Wilts hat unter vielen Skippern und mit vielen verschiedenen Leuten zusammen gesegelt, bevor er auch T\u00f6rns mit seiner Frau alleine unternahm. Seit einem Jahr sitzt er im Vergabe-Ausschu\u00df des Schlimbachpreises, und auf der diesj\u00e4hrigen Preisverleihung in Kiel (SEGELN 3\/83, Seite 58) teilte er sich, entgegen aller Tradition, mit einem seiner Crewmitglieder eine Rede, in der die beiden Segler auch die Frage nach der Funktion des Skippers an Bord aufwarfen und sich Gedanken um das Zusammenleben einer Mannschaft auf See machten. Eine bemerkenswerte Rede, die uns dazu veranla\u00dfte, mit Erich Wilts einmal ein ausf\u00fchrliches Gespr\u00e4ch \u00fcber dieses Thema, \u00fcber die Erfahrungen, die er auf seiner S\u00fcdamerikareise gemacht hat und \u00fcber das Seesegeln generell zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Anl\u00e4\u00dflich der Schlimbach-Preisverleihunghielten Sie ja eine recht bemerkenswerte Rede, in der es sich um die Problematik und die Funktion des Skippers an Bord einer Hochseeyacht drehte. Wie waren eigentlich Ihre Erfahrungen auf Ihrer S\u00fcdamerikareise als Skipper verschiedener Mannschaften auf den einzelnen Etappen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Die Rede hatte mit dem Reiseverlauf selbst eigentlich weniger zu tun. Aber gerade weil die Teilstrecken, die mit starker Crew gesegelt werden, so problemlos und harmonisch verliefen, tauchte abschlie\u00dfend die Frage auf, ob man nicht so gut eingespielt sei, da\u00df man auf einen Skipper verzichten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Kann man das tats\u00e4chlich?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Kann man nicht, und das ist auch die Meinung meiner Freunde und Mitsegler. Allerdings ist klar, da\u00df auf einer Tour die Person des Skippers durchaus wechseln kann, genauso wie auf den einzelnen Abschnitten der Reise die Position des Wachf\u00fchrers mal von dem einen und mal von dem anderen ausgef\u00fcllt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Kann es denn eine Demokratie an Bord geben?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Es ist kein Zeichen von Schw\u00e4che, wenn der Skipper die Crew in m\u00f6glichst viele Entscheidungen mit einbezieht, und sogar einige davon von einem Mehrheitsbeschlu\u00df abh\u00e4ngig macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der anderen Seite mu\u00df er aber auch bestimmte Dinge bestimmen k\u00f6nnen, und oft gibt es auch gar keine Zeit, zu diskutieren. Wenn ein schwieriges Segelman\u00f6ver ansteht, dann mu\u00df der Skipper entscheiden, wer aufs Vorschiff geht.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Angenommen, jemand m\u00f6chte nun aber, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer, in diesem Moment eigentlich nicht auf das Vorschiff &#8211; sollte der Skipper das respektieren oder vielmehr seinen Entschlu\u00df, ihn doch dorthin zu schicken, durchsetzen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, da\u00df es in einer eingespielten Crew deswegen Spannungen geben k\u00f6nnte. Wenn einer gehandicapt ist, sich gerade nicht wohl f\u00fchlt, dann ist es selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df ein anderer das macht. Und nehmen wir einmal eine andere Situation &#8211; angenommen, es m\u00fc\u00dfte nun dringend in der Mastspitze etwas klariert werden. Da ist es auch nicht mehr m\u00f6glich, jemanden hinauf zu kommandieren, sondern da m\u00fc\u00dfte sich schon jemand freiwillig melden.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Die Funktion eines Skippers auf einer Segelyacht endet ja vermutlich nicht mit der rein nautischen Schiffsf\u00fchrung, er mu\u00df sich wohl auch um seine Mannschaft k\u00fcmmern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Ja. Ein T\u00f6rn ist nicht dann schon gelungen, wenn das gesteckte Ziel erreicht ist. Viel mehr entscheidend ist, da\u00df die beteiligten Mitsegler auch Spa\u00df an der Reise gehabt haben. Insofern sehe ich auch eine wichtige Aufgabe des Schiffsf\u00fchrers darin, das Miteinander an Bord m\u00f6glichst harmonisch zu gestalten. Es ist durchaus seine Aufgabe, auftretende zwischenmenschliche Probleme zu erkennen, ihnen nachzugehen und m\u00f6glichst irgendwelche L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Wieweit ist dies denn m\u00f6glich f\u00fcr einen Skipper, beispielweise, wenn sich innerhalb der Crew eine Hierarchie gebildet hat und der \u201eSchw\u00e4chste\u201c der Mannschaft quasi als \u201eUnderdog\u201c dasteht? Kann ein Skipper Ihrer Meinung nach auch dies unterbinden?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Da hat ein Skipper meiner Meinung nach sehr viele M\u00f6glichkeiten, n\u00e4mlich, indem er einfach \u00fcber den Stil entscheidet, indem der eine mit dem anderen umgeht. Au\u00dferdem kann er durchaus Zirkusspiele, die nur darauf hinauslaufen, den Schw\u00e4chsten zu k\u00fcren, auf dem dann st\u00e4ndig herumgehackt werden kann, von vornherein verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Der Stil des Skippers ist also pr\u00e4gend f\u00fcr die gesamte Crew?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Er entscheidet den Stil nicht allein, aber er entscheidet ihn durchaus ma\u00dfgeblich.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Welche Erfahrungen haben Sie in dieser Richtung denn in Ihrer Zeit als Crewmitglied auf einer gro\u00dfen Yacht gemacht?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Es ist mir damals \u00f6fters passiert, da\u00df ein T\u00f6rn f\u00fcr einen oder mehrere Beteiligte absolut negativ verlief. Es ist sogar schon passiert, da\u00df im Anschlu\u00df an solche Reisen von einigen Mitseglern rechtliche Schritte gegen den Skipper erwogen wurden, um ihn f\u00fcr bestimmte Dinge zur Verantwortung zu ziehen. Das ist nat\u00fcrlich nicht die Norm, aber in extremen F\u00e4llen kann es durchaus so ausgehen. Manchmal ist am Ende eines T\u00f6rns f\u00fcr die gesamte Crew der gro\u00dfe Frust da. Wenn man allerdings ungef\u00e4hr wei\u00df, wie die menschlichen Beziehungen untereinander ablaufen, kann man schon eine Menge unternehmen, damit es nicht zu so einem Ende kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Ein Problem d\u00fcrfte dabei wahrscheinlich auch sein, da\u00df sich einige Mannschaften kaum kennen, bevor sie zusammen an Bord steigen und lossegeln.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Die Schwierigkeiten, die auftreten k\u00f6nnen, m\u00fcssen nicht unbedingt daher r\u00fchren. Nat\u00fcrlich ist es gut, wenn es sich um eine eingespielte Crew handelt, aber das ist nicht die Voraussetzung f\u00fcr ein erfreuliches miteinander Segeln. Ich will einmal ein Beispiel dazu bringen:<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben die letzte Etappe der Rund-S\u00fcdamerika-Tour von Nassau aus mit einer Crew gesegelt, in der sich nur mein Bruder und ich vorher kannten. Obwohl wir etwas unter Zeitdruck standen, haben wir erst einmal drei Tage in der N\u00e4he von Nassau ankernd verbracht, um uns kennenzulemen und um etwas aus dem Berufsstre\u00df, in dem jeder noch steckte, herauszukommen. Diese Etappe ist dann einer der harmonischten T\u00f6rns geworden, die ich je gesegelt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein anderes Problem besteht aber darin, da\u00df auf einem gr\u00f6\u00dferen T\u00f6rn ein harter Kern da sein kann, einige Leute, die sich schon vorher kannten, und dazu einige Neulinge. Diejenigen, die sich kennen, werden dann automatisch eine Clique bilden und den Neulingen, besonders, wenn sie mit dem Schiff vielleicht nicht so vertraut sind, ein gewisses Minderwertigkeitsgef\u00fchl verschaffen. Es ist nat\u00fcrlich klar, da\u00df die Neulinge an diesem T\u00f6rn dann keinen Spa\u00df mehr haben.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Wie sieht es bei Ihnen an Bord eigentlich mit den Privilegien f\u00fcr den Skipper aus?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Das gibt es bei uns nicht. Wenn man solche Privilegien zul\u00e4\u00dft, und jeder Skipper ist nat\u00fcrlich versucht dazu, sich diese zu verschaffen, dann funktioniert das ganze System nicht mehr, und man hat wieder das Hierarchiedenken, welches man, zumindest aus meiner Sicht, ja unbedingt vermeiden sollte. Der Skipper mu\u00df genauso Wache gehen, abbacken oder was es an Bord eben noch so alles zu tun gibt, wie jeder andere auch. Das geht ja schon damit los, da\u00df jeder an Bord seinen Lieblingsplatz hat, und bei uns passiert es durchaus, da\u00df eben solche Gewohnheiten auch von der Crew aus schon im Keim erstickt werden. Sobald der Skipper meint, Privilegien haben zu m\u00fcssen, korrigieren ihn die anderen, und das funktioniert bei uns ganz gut.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Wie war das eigentlich bei Ihrer S\u00fcdamerika<\/em><em>&#8211;<\/em><em>Reise, die ja auch sportlich sehr hohe Anforderungen an die Crew gestellt hat &#8211; hat sich Ihre Begeisterung auf die Crew \u00fcbertragen, konnten Sie sie dazu motivieren, weiterzusegeln, wenn es dem einen oder anderen vielleicht schon genug war?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Zu einem Problem kam es eigentlich nur auf dem wirklich schwierigen Abschnitt von Montevideo \u00fcber die Falklands, in die Antarktis und zur\u00fcck zum Kap Hoorn. Bis zum Start in Montevideo blieb offen, ob wir den Abstecher in die Antarktis mit all den zu erwartenden Strapazen wirklich machen w\u00fcrden oder nicht. Dann hat jeder in der Crew f\u00fcr sich \u00fcberlegt, ob er dies gerne m\u00f6chte, und dann haben wir das besprochen und abgestimmt. Schlie\u00dflich hat auch der einzige, der eigentlich lieber direkt um Kap Hoorn herumgesegelt w\u00e4re, diesen Entschlu\u00df mitgetragen, obwohl es ihm keiner von uns ver\u00fcbelt h\u00e4tte, wenn er daraufhin \u00fcber Land gefahren w\u00e4re und dann sp\u00e4ter wieder eingestiegen w\u00e4re. Sicherlich w\u00e4re es auch sehr schwer f\u00fcr ihn gewesen, solch eine Entscheidung zu treffen, aber es w\u00e4re m\u00f6glich gewesen und ist auch diskutiert worden.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Was hat Sie eigentlich dazu bewogen, noch diesen extremen Abstecher in die Antarktis zu machen? Die Umrundung von S\u00fcdamerika w\u00e4re ja auch f\u00fcr sich genommen schon eine beachtliche Leistung gewesen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Ich glaube, es geht darum, seine eigenen Grenzen auszuloten. Und mit der Strapaze ist auf der anderen Seite auch ein unbeschreibliches Hochgef\u00fchl verbunden, wenn man die Dinge tats\u00e4chlich gemeistert hat.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Vielleicht spielt aber auch das Gef\u00fchl, aus der Masse der \u201eNormalsegler\u201c herausgehoben zu sein, eine Rolle dabei?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Ich bin ganz sicher, da\u00df wir diese Reise, auch unbewu\u00dft, nicht unternommen haben, um anschlie\u00dfend im Rampenlicht der \u00d6ffentlichkeit zu stehen. Ob man nun allerdings ein solches Unternehmen je wieder in der gleichen naiven Weise angehen wird, da\u00df man dabei nur an pers\u00f6nliches Vergn\u00fcgen denkt, das wei\u00df ich allerdings auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Letztendlich hat das gro\u00dfe Interesse an Ihrer Reise Sie wohl doch etwas \u00fcberholt. Ihre Frau hat ja nun gerade ein Buch dar\u00fcber geschrieben, und Sie selbst halten ab und zu Vortr\u00e4ge \u00fcber Ihre Reise&#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Als diese Reise beendet war, begann f\u00fcr meine Frau und mich wieder der ganz normale Berufsalltag. Meine Frau wollte allerdings versuchen, aus ihrem Tagebuch ein Buch zu machen, was ihr ja auch gelungen ist, und mein Freund Folkmar und ich haben erst ein dreiviertel Jahr danach damit begonnen, Vortr\u00e4ge zu halten, als wir merkten, da\u00df ein ganz gro\u00dfes Interesse daran bestand.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Ihre Reise hat ja insgesamt elf Monate gedauert, wovon Sie die gesamte Zeit, und Ihre Frau den allergr\u00f6\u00dften Teil davon an Bord waren. Ist es Ihnen eigentlich schwergefallen, danach so einfach wieder in den Alltag zur\u00fcckzukehren?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Diese Umstellung dauerte f\u00fcr meine Frau und mich zwar etwas l\u00e4nger als nach einem normalen Urlaubst\u00f6m, aber wir wu\u00dften ja von vornherein, da\u00df dies nur eine einmalige Unterbrechung unseres Berufsalltags war. Schwierigkeiten, wieder in den Beruf einzusteigen, hatten wir nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>SEGELN:&nbsp;<em>Ist durch diese Reise Ihr Bedarf an l\u00e4ngerfristigen Unterbrechungen Ihres Berufsalltags vorerst gedeckt, oder reizt es Sie, solche Unternehmen zu wiederholen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>WILTS: Konkrete Pl\u00e4ne haben wir zwar nicht, aber wir m\u00f6chten schon gerne einmal wieder eine \u00e4hnliche Tour unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>* * *<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SEGELN&nbsp;Heft 4 1984 Detlef Jens: Der sanfte Hochseesegler Der sanfte Hochseesegler &#8211; so k\u00f6nnte man Erich Wilts aus Leer beschreiben, der nicht nur etliche Seemeilen auf dem Buckel hat und im letzten Jahr Schlimmbachpreistr\u00e4ger war, sondern der sich auch Gedanken &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/1984-segeln-der-sanfte-hochseesegler\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7488","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7488"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7488\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7526,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7488\/revisions\/7526"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}