{"id":7551,"date":"2022-04-25T19:05:52","date_gmt":"2022-04-25T18:05:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?page_id=7551"},"modified":"2022-04-25T19:05:54","modified_gmt":"2022-04-25T18:05:54","slug":"2015-segeln-in-zeiten-des-klimawandels","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/2015-segeln-in-zeiten-des-klimawandels\/","title":{"rendered":"2015 &#8211; Segeln in Zeiten des Klimawandels"},"content":{"rendered":"\n<p>Segeln in Zeiten des Klimawandels&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Goldrausch, Erd\u00f6lfunde, das Tankerungl\u00fcck der Exxon-Valdez und nun die Klimaver\u00e4nderungen: Alaska macht wieder von sich reden.&nbsp;\u00dcberall auf unserer Reise, wo wir mit Menschen in Ber\u00fchrung kamen, drehte sich das Gespr\u00e4ch sehr schnell um den Klimawandel, den die Bewohner Alaskas in den letzten Jahren verst\u00e4rkt wahrnehmen, weil sie direkt betroffen sind:&nbsp;Innerhalb der letzten 30 Jahre haben sich die Temperaturen hier mehr als an irgendeinem anderen Ort der Erde erh\u00f6ht &#8211; die Winter sind um ca. 4\u00b0C w\u00e4rmer geworden. Die durchschnittliche globale Erw\u00e4rmung in diesem Zeitraum betr\u00e4gt dagegen nur etwa 0,5\u00b0C &#8211; mit entsprechenden Auswirkungen auf Landschaft und Tierwelt, und nat\u00fcrlich auf die Menschen, die vom Jagen und Fischen leben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewohner Alaskas lebten an \u201evorderster Front\u201c des Klimawandels, so US-Pr\u00e4sident Barack Obama anl\u00e4sslich seines derzeitigen Alaskabesuchs (Glacier-Konferenz in Anchorage vom 31. August bis 2. September 2015).&nbsp;Ihr Schicksal sei ein \u201eVorgeschmack dessen, was den \u00dcbrigen von uns passieren wird, wenn wir nicht handeln\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Wind abh\u00e4ngige, weit gereiste Fahrtensegler waren unsere Erfahrungen entsprechend gefragt:&nbsp;&#8222;<em>Viele von uns wissen, dass einer der Effekte st\u00e4rkere und h\u00e4ufigere St\u00fcrme und Ver\u00e4nderungen der Windsysteme sind. Obwohl ich nicht an der Wahrheit dieser Information zweifle, ist es doch leicht, sie ohne pers\u00f6nliche Erfahrungen zu ignorieren<\/em>&#8222;, schreibt&nbsp;im &#8222;Kodiak Daily Mirror&#8220;&nbsp;eine Wissenschaftsjournalistin, die uns dazu interviewte. Tats\u00e4chlich&nbsp;haben wir in den letzten Jahren mit unserem Segelboot Freydis&nbsp;auf allen Meeren starke Wind- und Wetterver\u00e4nderungen im Vergleich zu unseren Reisen in fr\u00fcheren Jahrzehnten angetroffen und ihr&nbsp;diese Erfahrungen auch gerne mitgeteilt. Wobei&nbsp;wir uns nat\u00fcrlich die Frage stellen, wie manche dieser Anomalien einzuordnen sind: Handelt es sich dabei lediglich um Standardabweichungen statistischer Mittelwerte oder tats\u00e4chlich um Auswirkungen des viel zitierten Klimawandels.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen davon ist vielleicht auch&nbsp;das El-Ni\u00f1o&nbsp;Ph\u00e4nomen zu ber\u00fccksichtigen &#8211;&nbsp;2015 wird als ein Super-El-Ni\u00f1o Jahr&nbsp;eingestuft ???-&nbsp;das allein schon f\u00fcr weltweite Wetterkapriolen sorgen kann. Dass einige&nbsp;Forscher&nbsp;ein&nbsp;Zusammenspiel des&nbsp;El-Ni\u00f1o mit dem Klimawandel&nbsp;vermuten, kommt noch hinzu.&nbsp;Wer kann da noch durchblicken?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Eins ist sicher: Das Aufheizen der Meere beeinflusst Str\u00f6mungen und Winde und befeuert die Superst\u00fcrme. Kein Wunder also:&nbsp;2014&nbsp;war (laut NOAA website)&nbsp;ein \u00fcberdurchschnittlich hei\u00dfes Jahr (Taifune!), und 2015 soll es noch \u00fcberbieten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Und nun zu unseren Erfahrungen: Bei unserem Start in Deutschland lag das Islandtief nicht wie gewohnt bei Island, sondern 1000 Seemeilen weiter s\u00fcdlich. Mit konstanter Bosheit bescherte es uns im Juli und August 6 Wochen lang S\u00fcdwest-Winde: Gegenwind in Nordsee, im \u00c4rmelkanal, in der Biskaya und an der spanischen und portugiesischen K\u00fcste bis Lissabon.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenigstens in der Startphase konnten wir es vermeiden gegenan zu kreuzen, indem wir statt auf der Ems und zu den Westfr. Inseln bis Texel, auf der &#8222;stehenden Mastroute&#8220; fuhren, also \u00fcber die holl\u00e4ndischen Kan\u00e4le und das Iisselmeer, Amsterdam bis Ijmuiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor unserer Atlantik\u00fcberquerung im August&nbsp;2012 hatte sich&nbsp;der&nbsp;Hurrikan &#8222;Gordon&#8220; im Gebiet von Madeira ausgebildet (siehe Wetterkarte). Ein Hurrikan in diesem Gebiet?&nbsp;Wir konnten es&nbsp;kaum glauben. Zum Gl\u00fcck erreichte &#8222;Gordon&#8220; die portugiesische K\u00fcste nicht, aber er vermieste uns den Beginn unserer Reise zu den Kanaren. Statt die Wurzel des Nordost-Passats zu fassen, gab es nichts als Flauten und laue Winde mit hohem Maschinenanteil.&nbsp;Auch auf der Strecke Kap Verden &#8211; Karibik wurde es nicht besser, denn der Nordost-Passat, verl\u00e4sslicher Schiebewind seit Jahrhunderten f\u00fcr Segelschiffe aller Art, war alles andere als konstant. Wohl auch durch den Einfluss von Wirbelsturm &#8222;Sandy&#8220;, der im November 2012 New York heimsuchte und&nbsp;von vielen Betrachtern als einer der st\u00e4rksten Wirbelst\u00fcrme seit Jahrzehnten bezeichnet. wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>30.10.2012: Hurrikan Sandy erreicht die US-Ostk\u00fcste<\/p>\n\n\n\n<p>Hurrikan Sandy, der vor ein paar Tagen mit voller Wucht \u00fcber Kuba gezogen war, erreichte die Ostk\u00fcste der USA. Der Hurrikan sorgte dabei f\u00fcr stellenweise chaotische Zust\u00e4nde, man geht davon aus, dass mindestens 76 Menschen an den Folgen des Sturms ums Leben kamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem New York und New Jersey wurden hart getroffen. Millionen Haushalte sollen ohne Strom sein, die meisten Fl\u00fcge in der Region wurden abgesagt. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden hat man etliche Atomreaktoren abgeschaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Sandy zieht nach Angaben von Meteorologen weiter Richtung Kanada. Man muss dabei mit \u00dcberflutungen des Lake Michigan im Mittleren Westen der USA rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ergebnis f\u00fcr uns: chaotisch wechselnde Winde, die st\u00e4ndig Segelman\u00f6ver erforderten und die Fahrt verz\u00f6gerten.&nbsp;<strong>Mit fatalen Folgen f\u00fcr unsere Freunde &#8230; von der &#8222;Rainbow&#8220;. Diesel + Wasser wurden rar. 150 Liter Diesel f\u00fcllten wir in Kanister und schafften sie bei Flaute zur Rainbow her\u00fcber. Da bei ihnen der Watermaker streikte, mussten sie rigoros sparen und liefen Barbados als Nothafen an, um Diesel und Wasser zu bunkern. Erst in Grenada kamen wir wieder zusammen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im S\u00fcdpazifik segelten wir im Jahr darauf (2013) zur besten Jahreszeit, im S\u00fcdwinter, die lange Strecke von den Galapagos zu den Marquesas. Sie gilt unter Experten als Inbegriff des gleichm\u00e4\u00dfigen und sch\u00f6nen Segelns im S\u00fcdost-Passat. F\u00fcr uns wurde sie alles andere als das: Ein Tief, das weit nach S\u00fcden reichte, hatte sich in der \u00e4quatorialen Tiefdruckrinne eingenistet und bescherte uns auf den 3000 Seemeilen heftige Regenschauer und Gewitterb\u00f6en, die uns zu vielen Segel- und Reffman\u00f6vern zwangen. Erst als wir nach zwei Wochen einen Umweg nahmen, besserte sich die Lage. Schlechtwettert\u00f6rn auch von Tonga \u00fcber Fiji und Vanuatu nach Neukaledonien im Juli und August: Statt des erwarteten S\u00fcdost-Passats mussten wir uns zwei Monate lang mit Flauten, Dauerregen, Frontdurchg\u00e4ngen mit Winddrehungen und meist vorlichen Winden abfinden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>2014 war das Jahr der Taifune! In 40 Jahren hatten wir es auf unseren Segelreisen \u00fcber die Weltmeere geschafft, Wirbelst\u00fcrme zu vermeiden. In diesem Jahr jedoch bekamen wir es gleich mit sechs von ihnen zu tun: Beim Start in Bundaberg\/Australien Mitte Januar 2014 bedrohte uns &#8222;June&#8220;, ein s\u00fcd\u00f6stlich ziehender Zyklon (Kategorie1) \u00fcber Neukaledonien &#8211; nicht ungew\u00f6hnlich f\u00fcr die Jahreszeit, denn wir waren noch auf der S\u00fcdhalbkugel zur Hurrikanzeit (November bis April). Bewusst hatten wir die Reise nach Japan auf die Monate Januar bis Mai gelegt, um nach \u00dcberschreiten des \u00c4quators die Taifunsaison im Nordostpazifik zu vermeiden und im Nordostpassat voranzukommen &#8211; eine Taktik, die wir mit &#8222;Wetterwelt&#8220; abgestimmt hatten. So<strong>&nbsp;blieben wir im Schutz des Gro\u00dfen Barriere Riffs bis auf die Breite von Townsville und liefen dann auf k\u00fcrzestem Weg zum Ansteuerungspunkt Samarai in PNG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von Rabaul nach Guam war es trotzdem ein grauenhafter T\u00f6rn (Zitate aus Logbuch von Mini). Denn in Mikronesien gerieten wir in den Einflussbereich eines Wirbelsturms, der sich gerade bildete, der aber schnell zum Taifun &#8222;Faxai&#8220; wuchs. Hilfe kam \u00fcber Satellitentelefon von unseren Wettergurus in Deutschland: Sie \u00fcberwachten den Wirbelsturm und gaben uns Empfehlungen, wie wir seinem gef\u00e4hrlichen Sog am besten entkommen konnten. Doch der Taifun blieb station\u00e4r und lie\u00df uns nicht passieren. Als Nothafen mussten wir deshalb Chuuk anlaufen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Einf\u00fcgen: Satellitenbilder von Faxai aus Vortrag<\/p>\n\n\n\n<p>Mitte Mai 2014 erreichten wir Nagasaki\/Japan. Aber auch dort hatten die b\u00f6sen \u00dcberraschungen f\u00fcr uns kein Ende: Nicht weniger als vier Taifune tobten in den Monaten Juli bis Oktober \u00fcber Nagasaki hinweg: im Juli 2014 Super-Taifun &#8222;Neoguri&#8220; (Kategorie 5), Ende des Monats &#8222;Halong&#8220; (Kategorie 2). Und als wir im Oktober an Bord waren, um Reparaturen durchzuf\u00fchren, versetzte uns &#8222;Phanfone&#8220; (Kategorie 4) in Angst und Schrecken. Zum Gl\u00fcck hatten wir vorsorglich 32 (!) Leinen und Ketten ausgebracht, um die Freydis in der Marina zu sichern. Das war auch gut so. Die Taifunsaison ging zwar zu Ende, und wir dachten schon, wir h\u00e4tten alles hinter uns. Aber da meldete sich &#8222;Vongfong&#8220; (Kategorie 5) an &#8211; der weltweit st\u00e4rkste Taifun in diesem Jahr! Mit seinem Zentrum zog er eine Woche nach &#8222;Phanfone&#8220; genau \u00fcber Nagasaki hinweg. Weil er ablandig blie\u00df, kam die Freydis ohne Schaden davon. Gl\u00fcck gehabt! Nicht auszudenken, was passiert w\u00e4re, wenn der Taifun von der weniger gesch\u00fctzten Seeseite \u00fcber uns herein gebrochen w\u00e4re.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Winterst\u00fcrmen und vor der Taifunzeit setzten wir im April 2015 von Nagasaki aus unsere Reise nach Alaska fort. Aber bereits auf der Insel Tsushima, in der Stra\u00dfe von Korea, wehten wir ein. Denn der erste Taifun der Saison 2015, &#8222;Noul&#8220; auch &#8222;Dodong&#8220; genannt (Kategorie 3) trieb vom 2.-12. Mai sein Unwesen \u00fcber Japan und hielt uns auf der Insel fest. Es sollte nicht der letzte sein, mit dem wir es zu tun bekamen. Denn die Ausl\u00e4ufer von Taifun &#8222;Halola&#8220; (Kategorie 2) holten uns noch in den Aleuten ein. Es waren seine Hammerb\u00f6en, die uns in der M\u00f6ller Bay von Umnak vor der kleinen Siedlung Nikolski trafen, und die unseren Anker mit 80 Meter Kette zum Slippen brachten, sodass wir beinahe auf dem Riff landeten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Abgesehen von Taifunen: Auf dem Weg zu den Aleuten spielte das Wetter verr\u00fcckt: Statt der erwarteten Tiefdruckgebiete mit Westwinden und gelegentlichen St\u00fcrmen, hatte sich ein Hoch \u00fcber der Beringsee festgesetzt, das die Tiefs weit nach S\u00fcden abdr\u00e4ngt. Es bescherte uns zwei Wochen lang nord\u00f6stliche Winde zwischen vier bis sieben Bft und mit 1200 Seemeilen die l\u00e4ngste Kreuz unseres Seglerlebens.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klima:&nbsp;<\/strong>Das Klima in Alaska ver\u00e4ndert sich stark.<\/p>\n\n\n\n<p>Die j\u00e4hrliche Durchschnittstemperatur in Alaska ist seit 1949 um ca. 2\u00b0C gestiegen. Innerhalb der letzten 30 Jahre haben sich die Temperaturen in Alaska mehr als an irgendeinem anderen Ort der Erde erh\u00f6ht. Die Winter sind um ca. 4\u00b0C w\u00e4rmer geworden. Die durchschnittliche globale Erw\u00e4rmung in diesem Zeitraum betr\u00e4gt nur etwa 0,5\u00b0C. Erschreckend! Dies hat nat\u00fcrlich enorme Auswirkungen auf die gesamte arktische Landschaft und die Tierwelt in Alaska sowie auf die Menschen, deren Existenzbedingungen sich grundlegend \u00e4ndern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Segeln in Zeiten des Klimawandels&nbsp; Goldrausch, Erd\u00f6lfunde, das Tankerungl\u00fcck der Exxon-Valdez und nun die Klimaver\u00e4nderungen: Alaska macht wieder von sich reden.&nbsp;\u00dcberall auf unserer Reise, wo wir mit Menschen in Ber\u00fchrung kamen, drehte sich das Gespr\u00e4ch sehr schnell um den Klimawandel, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/2015-segeln-in-zeiten-des-klimawandels\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7551","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7551","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7551"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7551\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7552,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7551\/revisions\/7552"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7551"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}