{"id":7565,"date":"2022-04-25T19:15:33","date_gmt":"2022-04-25T18:15:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?page_id=7565"},"modified":"2022-04-25T19:15:35","modified_gmt":"2022-04-25T18:15:35","slug":"2017-oma-interview","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/2017-oma-interview\/","title":{"rendered":"2017 &#8211; Oma: Interview"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Interview mit Heide und Erich Wilts\u00a0<\/strong>7.05. 20017<\/p>\n\n\n\n<p>Sie sind jetzt seit 5 Jahren mit Ihrer neuen \u201eFreydis\u201c unterwegs. Sie sind, ganz grob skizziert, 2012 und 2013 auf der sogenannten Barfu\u00dfroute in die S\u00fcdsee bis nach Australien gesegelt, 2014 von Australien nach Japan und 2015 von Japan \u00fcber die Aleuten nach Alaska, wo Sie im vergangenen Jahr das Revier weiter erkundet haben. Was waren die Highlights auf Ihrer neuerlichen Weltumsegelung, der mittlerweile 8., zu der Sie ja traditionell 2012 in Leer gestartet sind ?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tats\u00e4chlich gab es mehrere H\u00f6hepunkte: etwa zu Beginn die Fahrt auf der &#8222;Stehenden Mastroute&#8220;. Unter Maschine ging es \u00fcber die holl\u00e4ndischen Kan\u00e4le und das Ijsselmeer bis Ijmuiden&nbsp;am Eingang zum Nordseekanal, der Amsterdam mit der Nordsee verbindet.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Jahrzehnte hatten wir in unserem Heimatrevier mit der FREYDIS die West- und Ostfriesischen Inseln besucht und waren dabei dutzende, ja hunderte Male durchs Watt gesegelt, aber noch nie &#8222;\u00fcber Land&#8220;. Das war etwas Neues f\u00fcr uns. F\u00fcr uns ging es &#8222;hoch auf dem roten Boot&#8220; und wenig behelligt von widrigen Winden durch die holl\u00e4ndische Landschaft mit ihren vielen Windm\u00fchlen und schmucken kleinen Ortschaften.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Weitere H\u00f6hepunkte waren die Durchsegelung des S\u00fcdpazifik mit seinen traumhaften S\u00fcdseeinseln und liebensw\u00fcrdigen Bewohnern, oder die Archipele Melanesiens und Mikronesiens im Nordpazifik, die uns zum Teil noch v\u00f6llig unbekannt waren. Etwas ganz Au\u00dfergew\u00f6hnliches &#8211; allerdings in negativer Hinsicht &#8211; waren f\u00fcr uns die Taifune, die uns auf dem Weg nach und auch in Japan das F\u00fcrchten lehrten<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Es waren ja auch wieder Ostfriesen an Bord. Sind das besondere T\u00f6rns f\u00fcr Sie?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir hatten auf der Reise nach Japan und Alaska etliche Ostfriesen an Bord. Mit vielen von ihnen verbindet uns jahrzehntelange Freundschaft und nat\u00fcrlich ist dann so ein gemeinsamer T\u00f6rn etwas ganz Besonderes.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hat sich das neue Boot, dessen Aluminiumrumpf ja von der Emder Yachtwerft Benjamins stammt, auf dieser Reise bew\u00e4hrt?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das Boot hat unsere Erwartungen sogar noch \u00fcbertroffen. Es ist solide und praktisch, und es verf\u00fcgt \u00fcber hervorragende Segeleigenschaften. Unsere Erfahrungen aus 50 Jahren Segeln sind nicht umsonst in seinen Bau eingeflossen.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gab es Probleme? (Und wenn ja, welche?).<\/p>\n\n\n\n<p><em>Bei aller Sorgfalt gibt es auf neuen Booten auch immer Kinderkrankheiten: Die alternative Energie-Erzeugung klappte nur zum Teil, die Wassergeneratoren fielen aus, viel \u00c4rger hatten wir mit der Elektronik und mit den Bordbatterien auf Grund eines Fehlers in der Relgeltechnik. Das Gro\u00dfsegel ging bereits nach zwei Jahren wegen Materialfehlers in Fetzen, die elektronischen Selbststeueranlagen gingen wegen fehlerhafter Montage zu Bruch, einer der beiden Trinkwassertanks platzte, da nicht fachgerecht eingebaut usw. Die Liste ist lang und wir hatten unterwegs genug zu tun, um alle Sch\u00e4den zu beheben.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben beim Start in Leer damals gesagt, dass Sie sich durch den Tsunami um Ihr Schiff und Ihre Lebensart betrogen gef\u00fchlt haben. Dass Ihnen das weggenommen worden ist. Dass Sie sch\u00f6ne Jahre in Alaska verbringen und noch einmal nach Neuseeland segeln wollten. Haben Ihre Reisen in den vergangenen f\u00fcnf Jahren die Strapazen rund um das alte Schiff und den Neubau, den Sie immerhin mit Anfang 70 gestemmt haben, aufgewogen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ja, das haben sie &#8211; auf jeden Fall. Als wir vor f\u00fcnf Jahren starteten, waren wir ersch\u00f6pft und wir waren uns keineswegs sicher, ob wir uns in unserem fortgeschrittenen Alter nicht zu viel vorgenommen hatten. Aber heute wissen wir\u00b4s: Es war genau richtig!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Hat das nicht auch alles unglaublich viel Energie und Geld gekostet?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Nat\u00fcrlich &#8211; wir haben uns v\u00f6llig verausgabt. Aber im Laufe der Reise waren wir dann doch wieder die &#8222;Alten&#8220;. Wir haben den Verlust nach und nach verarbeitet und unsere &#8222;Batterien&#8220; wieder aufgeladen. Dabei haben unsere Freunde und Mitsegler sehr geholfen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Zu den Kosten: Das Geld f\u00fcr das neue Boot ist nat\u00fcrlich weg und damit&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>eine wesentliche S\u00e4ule unserer Altersvorsorge. Aber wir kommen klar und sind dabei auch gl\u00fccklich &#8211; und das ist doch die Hauptsache.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben mal gesagt, dass Sie keine Lust haben, die H\u00e4nde in den Scho\u00df zu legen und auf den Tod zu warten\u2026?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das ist richtig. Und wie sie sehen, tun wir das noch immer nicht. Wir starten schon zur n\u00e4chsten Reise.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie waren ja auch wieder in Japan. War das vor dem Hintergrund Ihrer Erlebnisse rund um den Tsunami, den Sie damals von Deutschland aus verfolgt haben, aber in dem sie ja Ihre Yacht verloren haben, ein besonderer Moment?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Als wir nach drei Jahren das erste Mal wieder vor den Resten unserer alten Freydis standen, hat uns das sehr ber\u00fchrt. Schmerz und Trauer waren jedoch \u00fcberwunden oder zumindest in den Hintergrund getreten. Es war eher Dankbarkeit, dass wir eine zweite Chance bekommen hatten im Gegensatz zu den vielen japanischen Opfern der Katastrophe.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Was ist aus der alten \u201eFreydis\u201c geworden, die Sie ja vor 6 Jahren beim Tsunami in Japan verloren haben? Sie sollte ja ein Denkmal werden?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Viel ist seitdem nicht geschehen. Das zweigeteilte Wrack liegt samt Mast und Rigg noch auf dem H\u00fcgel vor der Hochschule &#8211; so wie wir das von den Fotos her kennen, die uns der damalige Vertreter der Hafenbaubeh\u00f6rde in der Pr\u00e4fektur Fukushima, nach dem Transport geschickt hatten. Wie uns der neue Leiter der Hochschule, dessen Vorg\u00e4nger wir schon in Heidelberg kennen gelernt haben, best\u00e4tigte, ist die Pr\u00e4fektur noch immer mit der Beseitigung der Sch\u00e4den besch\u00e4ftigt, die Erdbeben, Tsunami und Verstrahlung angerichtet haben. \u00dcber Gedenkpark und Denkmal ist deshalb noch gar nicht endg\u00fcltig entschieden worden. Verst\u00e4ndlich: Infrastruktur und K\u00fcstenschutz sind wichtiger.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Statt \u00fcber die S\u00fcdsee, Australien und S\u00fcdafrika nach Europa zur\u00fcckzukehren, haben Sie sich nach gr\u00fcndlicher \u00dcberlegung f\u00fcr die k\u00fcrzere, aber auch sehr viel anspruchsvollere zweite Variante entschieden: Sie wollen in diesem Jahr auf der legend\u00e4ren Nordwestpassage segeln. Die Nordwestpassage ist der zirka 5780 Kilometer lange Seeweg, der n\u00f6rdlich des amerikanischen Kontinents den Atlantischen Ozean mit dem Pazifischen Ozean verbindet. Kein anderer Seeweg ist so schwer zu bezwingen wie diese ber\u00fcchtigte Passage. Sie gilt als Mount Everest des Segelns. Selbst Langfahrt-Ikone Jimmy Cornell scheiterte 2014 beim Versuch, den Seeweg n\u00f6rdlich von Kanada in Ost-West-Richtung zu befahren, noch am allzu hartn\u00e4ckigen Eis. Er musste seinen Plan nach wochenlanger Wartezeit vor der gr\u00f6nl\u00e4ndischen und nordwest-kanadischen K\u00fcste aufgeben, da das Eis den Weg nicht freigab. In vier Etappen soll es f\u00fcr Sie von West nach Ost nun also durch die Nordwestpassage gehen?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Trotz Klimawandel und verbesserter Wetter- und Eisvorhersage bleibt die Durchquerung der Nordwest-Passage ein gro\u00dfes Abenteuer und ein Wagnis: Zur Bew\u00e4ltigung geh\u00f6ren auch weiterhin hoher pers\u00f6nlicher Einsatz, Ausdauer, Mut, Leidensf\u00e4higkeit &#8211; und nicht zuletzt auch Frustrationstoleranz, denn es wird nicht alles so laufen, wie geplant. Wir glauben, dass wir diese Voraussetzungen noch mitbringen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Weil wir mit unserem Boot bereits in Alaska sind \u2013 die Freydis befindet sich auf der Insel Kodiak im Golf von Alaska \u2013 werden wir die NWP in West-Ost-Richtung \u2013 also von Kodiak\/Alaska nach Nuuk, der Hauptstadt Gr\u00f6nlands- in Angriff nehmen. Eine gewaltige Strecke, die wir&nbsp;in dem kurzen arktischen Sommer bezwingen m\u00fcssen. Wir haben sie in vier Abschnitte unterteilt, wobei uns jeweils sehr erfahrene Mitsegler begleiten. So k\u00f6nnen wir die Belastungen auf mehrere Schultern verteilen und (hoffentlich) schnell vorankommen.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Sollte das&nbsp;Eis uns nicht passieren lassen, w\u00e4ren wir gezwungen, ein Jahr unter extremen Bedingungen zu \u00fcberwintern &#8211; wo, das wissen wir selbst noch nicht. Im schlimmsten Fall wird das Eis die Freydis zerquetschen. Dieses Risiko m\u00fcssen wir eingehen.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Woher nehmen Sie den Mut, diese Strecke zu wagen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wer nicht wagt, der nicht gewinnt \u2013 so einfach ist das.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Einer der Gr\u00fcnde f\u00fcr diese Reise, ist auch Ihre Beobachtung der schnell schmelzenden Gletscher in Alaska gewesen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dass die Gletscher, die wir in Alaska besuchten, so schnell wie nie abschmelzen, sind Ausdruck des Klimawandels. Sie erfasst in besonderem Ma\u00dfe die Polarregionen. Erst dadurch wurde die NWP befahrbar nicht nur f\u00fcr Eisbrecher, sondern auch f\u00fcr Yachten.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auf Ihrem T\u00f6rn werden Sie wettertechnisch von der Firma \u201eWetterwelt\u201c in Kiel beraten. Die geh\u00f6rt auch einem Ostfriesen, n\u00e4mlich Dr. Meeno Schrader aus Leer, der f\u00fchrender Wetterexperte in Deutschland ist? Er ber\u00e4t viele prominente ausl\u00e4ndische Segler. Sie kennen Sich aus fr\u00fcheren Zeiten gut. Sein Gro\u00dfvater war Volksschulrektor und hat Ihnen die ersten vier Jahre Rechnen und Schreiben beigebracht?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erich: Das stimmt. Meno Schrader und ich kennen uns vom Seglerverein Leer. Sein Gro\u00dfvater war mein Volksschullehrer.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir beide haben in Kiel mit ihm die Einzelheiten f\u00fcr die Wetterbegleitung auf unserer Reise \u00fcber Satelliten-Telefon besprochen.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wie wichtig ist diese Wetterberatung auf Ihrem T\u00f6rn?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Davon h\u00e4ngt viel f\u00fcr das Gelingen der NWP ab.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcber Iridium-Handy k\u00f6nnen wir in der Nordwest-Passage nicht nur genaue Eisinformationen erhalten, sondern werden auch rechtzeitig vor gef\u00e4hrlichen Wetterumschw\u00fcngen gewarnt. Man tappt nicht mehr blind in eine Falle, sondern kann rechtzeitig sichere Ankerpl\u00e4tze aufsuchen oder Legerwall-Situationen vermeiden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Haben Sie keine Angst, vielleicht im Eis eingeschlossen zu werden und bei den Eisb\u00e4ren \u00fcberwintern zu m\u00fcssen?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Es kann durchaus passieren, dass wir vom Eis eingeschlossen werden und wir m\u00fcssen auch, wie erw\u00e4hnt, mit einer \u00dcberwinterung rechnen. Darauf m\u00fcssen wir uns einstellen und haben uns auch darauf vorbereitet. Mit Eisb\u00e4ren m\u00fcssen wir rechnen und bei Landg\u00e4ngen besonders vorsichtig sein.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Passage bedarf sicherlich einer akribischen Vorbereitung. Was m\u00fcssen Sie dabei besonderes bedenken, was bei anderen T\u00f6rns keine Rolle spielt?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Auf der Strecke m\u00fcssen wir mit vielen Risiken rechnen, denn wir werden komplett auf uns allein gestellt sein: das Boot muss durchhalten, ebenso die Crew. Die geplanten Crewwechsel m\u00fcssen zeitlich genau eingehalten werden. Auch darf niemand ernsthaft krank werden. Au\u00dferdem gibt es auf der Strecke weder Superm\u00e4rkte noch Tankstellen. Wir d\u00fcrfen nichts vergessen, sondern m\u00fcssen alles Notwendige an Bord mitf\u00fchren..&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie starten Ende Mai in Alaska und wollen im September Gr\u00f6nland erreichen?<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wenn m\u00f6glich, ist Gr\u00f6nland unser Ziel. Aber, wie gesagt, vielleicht kommt eine \u00dcberwinterung dazwischen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00f6nland kennen Sie ja bereits: Vor 30 Jahren waren Sie mit der alten \u201eFreydis\u201c schon einmal dort. Sie segelten so lange nach Norden, bis das Packeis Ihnen den Weg verbaute?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das erste Mal waren wir 1986 sowohl an der West-, als auch an der Ostk\u00fcste Gr\u00f6nlands und segelten dann an der Westk\u00fcste Spitzbergens nach Norden bis zur Packeisgrenze auf 80 Grad Nord. Zwei Jahre sp\u00e4ter (1988) waren wir erneut in Gr\u00f6nland und wollten an der Westk\u00fcste \u00fcber den Polarkreis bis zur Diskobucht. Maschinenschaden zwang uns, in der Hauptstadt Nuuk zu bleiben. Um den Schaden zu beheben mussten wir sogar einen Maschinenbaumeister aus Leer einfliegen lassen!&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Diesmal wird es hoffentlich klappen mit der Diskobucht.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie haben einmal gesagt, dass die K\u00fcste mit ihren Fjorden, Gletschern und Eisbergen zu den faszinierendsten Landschaften geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die gr\u00f6nl\u00e4ndische K\u00fcste war wirklich spektakul\u00e4r f\u00fcr uns. Das ist auch der Grund, warum wir mit der Freydis dort bis zum n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr bleiben wollen.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Damals war Gr\u00f6nland f\u00fcr Segler noch \u201eterra incognita\u201c. In Ihrem zweiten Buch \u201eWo Berge segeln\u201c schrieb Heide \u00fcber Land und Leute und \u00fcber ihre Abenteuer. Sind Sie schon gespannt, was Sie dort dann erwartet?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sehr gespannt, nat\u00fcrlich! In den letzten 30 Jahren d\u00fcrfte sich vieles ver\u00e4ndert haben &#8211; auch im Zuge des Klimawandels.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie beide sind jetzt Mitte 70. Woher nehmen Sie den Ansporn, das alles noch auf sich zu nehmen?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zum Gl\u00fcck k\u00f6nnen wir uns immer noch f\u00fcr solche Unternehmungen begeistern. Und noch haben wir auch die Kraft dazu.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Was macht die Gesundheit. Frau Dr. Wilts, Sie sind ja zwischenzeitlich auch am R\u00fccken operiert worden?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Das war einen wirklich schlimme Zeit, vor allem auch auf den letzten Reisen an Bord. Aber nun ist alles gut. Wir hoffen beide, dass wir weiterhin gesund bleiben.&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gibt es schon Pl\u00e4ne, wie es 2018 weitergeht? Zur\u00fcck in die Heimat?&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erst einmal wollen wir diese Reise unbeschadet \u00fcberstehen, dann sehen wir weiter.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dann w\u00fcnschen wir Ihnen f\u00fcr Ihren T\u00f6rn die n\u00f6tige Handbreit Wasser unterm Kiel \u2013 vor allem Gesundheit!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Vielen Dank Herr Bloem. Es wird schon schiefgehen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Heide und Erich Wilts\u00a07.05. 20017 Sie sind jetzt seit 5 Jahren mit Ihrer neuen \u201eFreydis\u201c unterwegs. Sie sind, ganz grob skizziert, 2012 und 2013 auf der sogenannten Barfu\u00dfroute in die S\u00fcdsee bis nach Australien gesegelt, 2014 von Australien &hellip; <a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/2017-oma-interview\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-7565","page","type-page","status-publish","hentry"],"jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7565"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7565\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7566,"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/7565\/revisions\/7566"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}