{"id":1136,"date":"2012-02-27T06:17:40","date_gmt":"2012-02-27T05:17:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?p=1136"},"modified":"2012-02-27T14:35:21","modified_gmt":"2012-02-27T13:35:21","slug":"volksfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/volksfest\/","title":{"rendered":"Volksfest!"},"content":{"rendered":"<h3>D\u00fcrener Zeitung \/ Lokaltitel Dueren \/ Seite 9<\/h3>\n<p><em>Mo, 27. Feb. 2012<\/em><\/p>\n<p><strong>Eine Hochseeyacht made in D\u00fcren<\/strong><\/p>\n<p><em>Richtfest der \u201aFreydis III\u201c bei der Firma Matzerath. Auslieferung Ende M\u00e4rz.<\/em><\/p>\n<p>Von Axel Keldenich<\/p>\n<p>D\u00fcren. Am Wochenende tat sich Verbl\u00fcffendes an der Garnbleiche in D\u00fcren: Mitten im Binnenland, auf dem Betriebsgel\u00e4nde der Firma \u201aYachtbau Matzerath\u201c dr\u00e4ngten sich erfahrene Hochseesegler und Yachtbesitzer.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2012\/02\/freydis_dueren.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2012\/02\/freydis_dueren.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand die \u201aFreydis III\u201c, eine 15,90 Meter lange Aluminium-Hochseeyacht, die die Halle der L\u00e4nge nach komplett ausf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Sie ersetzt eine der ber\u00fchmtesten deutschen Yachten, die \u201aFreydis II\u201c des Ehepaars Dr. Heide und Erich Wilts, die vor knapp einem Jahr nach zahllosen T\u00f6rns in den Polarmeeren bei dem schweren Tsunami vor Japan total zerst\u00f6rt wurde. F\u00fcr deren Neubau nutzen die Wilts den vorhandenen Rumpf eines Schwesterschiffes.<\/p>\n<p>Der D\u00fcrener Michael Matzerath erhielt im vergangenen Sommer den Auftrag f\u00fcr den Aus- und Weiterbau, der jetzt so weit fortgeschritten ist, dass man gewisserma\u00dfen zum \u201aRichtfest\u201c eingeladen hatte.<\/p>\n<p>Wie kommen nun renommierte Extrem-Segler auf eine Adresse ausgerechnet in D\u00fcren? \u201aEhe man so einen Auftrag erteilt, spricht man weltweit mit erfahrenen Kollegen, die auch Empfehlungen geben. Dabei fiel immer wieder der Name Matzerath\u201c, erl\u00e4uterte Dr. Heide Wilts. Und auch der Name Jakob Dirksen fiel, dessen Schreinerei im gleichen Geb\u00e4ude ans\u00e4ssig und der auch im Yachtausbau t\u00e4tig ist. Matzerath und Dirksen liefern in Kooperation komplett ausgebaute Schiffe.<\/p>\n<p><strong>Der bislang gr\u00f6\u00dfte Auftrag<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Matzerath ist der Bau der \u201aFreydis\u201c der gr\u00f6\u00dfte Auftrag seiner Laufbahn. Das gilt f\u00fcr die technisch-praktische Seite genauso wie f\u00fcr den Zeitdruck, denn Ende M\u00e4rz soll das Schiff bereits nach Leer in Ostfriesland transportiert werden, wo es mit allen Gebrauchsgegenst\u00e4nden best\u00fcckt wird, bevor es zu ersten so genannten \u201aProbeschl\u00e4gen\u201c, also Testtouren, startet.<\/p>\n<p>Dann ist auch wieder mehr Platz in der D\u00fcrener Werft, in der derzeit noch ein zweites Schiff gebaut wird. Sein Fachwissen hat sich Matzerath als Autodidakt erworben. Er ist gelernter Kupferschmiedemeister, der allerdings schon als Kind seine Liebe zum Segeln entdeckte. \u201aAls Skipper und in vielen Crews war ich schon ein paar tausend Seemeilen unterwegs, ehe ich 1988 mit meinem ersten elf Meter langen Schiffsrumpf als professioneller Bootsbauer angefangen habe\u201c, erz\u00e4hlt er. Schnell wurden daraus komplette Yachten. Viele von ihnen, \u00fcbrigens immer Einmaster, hat Matzerath auch selbst konstruiert, wof\u00fcr er neben komplizierten Rechenvorg\u00e4ngen auch umfangreiches Hydro- und Aerodynamikwissen einsetzen muss.<\/p>\n<p>Schiffe f\u00fcr Weltumsegler sind nicht unter 60\u2005000 Euro zu haben und das teuerste bislang an der Garnbleiche entstandene Schiff hat rund eine Dreiviertelmillion gekostet.<\/p>\n<p>Wenn die letzten Feinarbeiten an der \u201aFreydis III\u201c und der Innenausbau abgeschlossen sind und alle Tests erfolgreich verlaufen, startet das Ehepaar Wilts mit ihr am 14. Juli von Leer aus zu einer Weltreise, die in diesem Jahr nach sieben Abschnitten auf den San Blas Inseln vor dem Panama-Kanal enden soll.<\/p>\n<p><center><em><span style=\"color: #606060;\"><a href=\"http:\/\/www.aachener-zeitung.de\/lokales\/dueren-detail-az\/2151021?_link=&amp;skip=&amp;_g=Eine-Hochseeyacht-made-in-Dueren.html\">D\u00fcrener Zeitung, Webausgabe<\/a><\/span><\/em><\/center><\/p>\n<h3>Reaktionen<\/h3>\n<p><big>E<\/big>ine von vielen:<\/p>\n<blockquote><p>Von: Martin xxxxx<br \/>\nDatum: 27. Februar 2012 10:43:23 MEZ<br \/>\nAn: wilts@freydis.de<br \/>\nBetreff: Vielen Dank!<\/p>\n<p>Hallo Frau Wilts, hallo Herr Wilts,<\/p>\n<p>nach einigen Hin- und Her\u00fcberlegungen habe ich mich am Samstag doch durchgerungen und von Mannheim aus auf den Weg zu Ihnen und Ihrem neuen Schiff gemacht.<\/p>\n<p>Im Auto habe ich mir versucht vorzustellen, was mich erwarten wird; viele Seeb\u00e4ren und Seeb\u00e4rinnen, die mit Ihnen \u00fcber das Boot fachsimpeln. Ich als seem\u00e4nnisches Greenhorn wollte vor allem meinem Segelvirus neue Nahrung geben und nat\u00fcrlich meine Neugier stillen, wie Sie jetzt das Boot planen und ausr\u00fcsten. Dass ich Ihre Reisen schon seit vielen Jahren im Internet verfolge, sei da nur am Rande erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Nach fast 5 Stunden Fahrt kam ich dann in D\u00fcren an. Wie erwartet war kaum ein Vordringen zum und ins Boot m\u00f6glich. Ich habe es dann doch geschafft und war fasziniert, wie Herr Wilts \u00fcber das Boot schw\u00e4rmte. Viele kleine Details wurden gegen\u00fcber dem vorherigen Boot verbessert und viele Ideen \u201aeingebaut\u201c. Mich hat die gem\u00fctliche Atmosph\u00e4re fasziniert. Obwohl \u00fcberall im Boot viele Menschen verteilt waren, kam bei mir kein beengendes Gef\u00fchl auf.<\/p>\n<p>Als ich mich nach meiner Besichtigung bei Kaffee und leckerem Kuchen st\u00e4rken konnte (vielen Dank daf\u00fcr!!!) hat Frau Wilts ihren \u201aB\u00fccherstand\u201c aufgebaut. Dort habe ich zwei B\u00fccher erwerben k\u00f6nnen: \u201aSegeln ans Ende der Welt\u201c und \u201aWilder Stiller Ozean\u201c. Das Buch \u201aAuf der Route der Albatrosse\u201c hab ich schon vor Jahren verschlungen. Das \u201aerste\u201c Buch dieser Reihe, \u201aGestrandet in der wei\u00dfen H\u00f6lle\u201c hatte Frau Wilts leider nicht dabei, hat mir jedoch ein klein wenig Hoffnung gemacht, dass sie davon noch einige Exemplare zuhause h\u00e4tte. Falls dies so w\u00e4re und sie noch eines entbehren k\u00f6nnte, w\u00fcrde ich mich freuen, wenn ich eines erhalten k\u00f6nnte. Bitte senden Sie es mir zu [\u2026].<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zukunft w\u00fcnsch ich Ihnen alles Gute &#8211; Seeb\u00e4ren sagen wohl dazu: \u201aImmer eine Hand breit Wasser unterm Kiel\u201c.<br \/>\nViele Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nIhr Martin [\u2026]\n<p>P.S.: Falls Sie einmal eine Strecke reisen, bei der ich auch als seglerisch Unerfahrener teilnehmen k\u00f6nnte, sagen Sie mir bitte gerne Bescheid.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>D\u00fcrener Zeitung \/ Lokaltitel Dueren \/ Seite 9 Mo, 27. Feb. 2012 Eine Hochseeyacht made in D\u00fcren Richtfest der \u201aFreydis III\u201c bei der Firma Matzerath. Auslieferung Ende M\u00e4rz. Von Axel Keldenich D\u00fcren. 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