{"id":1337,"date":"2012-12-18T12:15:56","date_gmt":"2012-12-18T11:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?p=1337"},"modified":"2012-12-24T19:14:40","modified_gmt":"2012-12-24T18:14:40","slug":"bis-weihnachten-7-tage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/bis-weihnachten-7-tage\/","title":{"rendered":"Bis Weihnachten 7 Tage"},"content":{"rendered":"<p><em>18. Dezember 2012 16:13:29 MEZ<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2012\/12\/IMG_3212.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/p>\n<h3>Uff!<\/h3>\n<p><big>H<\/big>eute verlie\u00df uns die Ostfriesen-Crew gegen Mittag, nachdem wir 4 Stunden mit alle Mann Klar-Schiff gemacht hatten. Sie wollen noch einen Tag zu den Schleusen des Panama-Kanals, bevor sie die Heimreise antreten. Georg hat seine Krankheit auskuriert und kommt morgen aus Cartagena, um mit den anderen zur\u00fcck zu fliegen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2012\/12\/Freydis 2012-12-17.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2012\/12\/Freydis 2012-12-17.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<h3>Ab in den Urwald<\/h3>\n<p><big>W<\/big>ir haben mit unseren Freunden noch sehr sch\u00f6ne Tage in KUNA YALA, San Blas Inseln, verbracht, waren mit den Kuna-Indios im Urwald, entlang des Rio Azucar: zuerst in ihrem kleinen Boot, dann zu Fu\u00df &#8211; eine glitschige, hei\u00dfe, anstrengende Wanderung, wobei wir auch durch viele Fl\u00fcsse waten mussten. W\u00e4hrend um uns die Br\u00fcllaffen l\u00e4rmten, labten wir uns an wilden Mandarinen.<\/p>\n<p>Nach 3 Stunden &#8211; Erichs F\u00fc\u00dfe waren nur noch schmerzende Klumpen, seine Schuhe hatten ihren Dienst verweigert, und wir alle nur noch fluchende, von Dornen und Moskitos zerstochene, schwei\u00dfgebadete und schlammbesudelte Kreaturen &#8211; erreichten wir endlich unser Ziel: einen pr\u00e4chtigen Wasserfall direkt von den Kordolleren und zu seinen F\u00fc\u00dfen ein kleiner See. Wie Verdurstende st\u00fcrzten wir uns alle kopf\u00fcber ins k\u00fchle, sch\u00e4umende Nass\u2026 Herrlich, wonnig! Die Strapazen waren schnell vergessen.<\/p>\n<h3>Alte Bekannte<\/h3>\n<p><big>A<\/big>n den Tagen darauf haben wir noch zwei Kunad\u00f6rfer auf den Inseln Azucar und Machina besucht und uns, wie vor sieben Jahren, der F\u00fchrung Ildefonsos anvertraut. Auf der Insel Machina pflegen die 400 Kunas noch ihre uralten Traditionen. Seit unserem letzten Besuch hat sich zumindest \u00e4u\u00dferlich nicht viel ver\u00e4ndert; aber es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis Fernseher und Laptop auch hier Einzug halten und die Bewohner statt in traditioneller Kleidung in Jeans und T-Shirts herumlaufen. Es heisst, dass die Kunas nicht gerne Fremde auf ihren Inseln dulden, aber zu uns waren sie durchaus freundlich.<\/p>\n<h3>Zwischenhalt<\/h3>\n<p><big>A<\/big>uf dem Wege von den San Blas zum Panama-Kanal hatten wir in der Turtle Cay Marina (09\u00b036.300, 79\u00b026.568 W) nur einen Zwischenstop geplant, aber es gefiel uns hier so gut inmitten der Wildnis, dass wir uns entschlossen, erst einmal zu bleiben. Der Manager Yogi, alias J\u00fcrgen Pehlgrimm, ist waschechter Berliner. Er war 25 Jahre mit einer Reinke 15 M auf Charterfahrt und lebt jetzt immer noch auf seinem Boot, nun mit seiner venezolanischen Frau. Beide sehr nett, sehr kompetent, sehr hilfsbereit.<\/p>\n<h3>Gef\u00e4hrlich?\u2026<\/h3>\n<p><big>I<\/big>n der Marina liegen vielleicht 30 Yachten &#8211; etliche sind Dauerlieger. Viele junge Leute, einige Paare mit Kindern &#8211; man glaubt es kaum. Die Marina ist sehr gesch\u00fctzt gegen Winde aus allen Richtungen und wir sind hier laut Yogi absolut sicher vor \u00dcberf\u00e4llen und Diebst\u00e4hlen, in Panama keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Erst vor einigen Tagen ist hier in der N\u00e4he ein spanischer Skipper, der allein in einer Bucht ankerte, ermordet und zerst\u00fcckelt worden! Yogi meint, das ginge wohl auf das Konto von Drogendealern oder deren Feinden.<\/p>\n<p>Wie auch immer &#8211; wir f\u00fchlen uns wie im Paradies an dem langen wilden Strand, der an die Marina angrenzt &#8211; ich meine, im irdischen Paradies! Und das sogar trotz des massenhaft angeschwemmten Zivilisationsm\u00fclls.<\/p>\n<h3>\u2026und einfach<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie Marina selbst hat nicht viel zu bieten, keine Toiletten, keine Duschen, keinen Lift, immerhin Strom, Wasser und &#8211; sehr wichtig: erstklassigen WiFi-Empfang. Ausserdem liegt sie in v\u00f6lliger Abgeschiedenheit zwischen Urwald und Meer, ein toller Badestrand inclusive. Liegegeld bezahlen wir im Monat blo\u00df 300 $.<\/p>\n<p>Das kleine Restaurant \u00f6ffnet nur in der Saison, also Januar bis M\u00e4rz. Zum n\u00e4chsten Dorf an der Hauptstra\u00dfe sind es zehn Minuten mit dem Gel\u00e4ndewagen. Zweimal die Woche kommt ein H\u00e4ndler mit Pickup und bietet Obst, Gem\u00fcse, Fisch und Garnelen an. Jedenfalls war f\u00fcr ein opulentes Abschiedsessen mit unseren Freunden gesorgt.<\/p>\n<h3>Pflege, Reparatur und Unklarheiten<\/h3>\n<p><big>O<\/big>b wir die Freydis hier \u00fcberholen k\u00f6nnen (Gleitring-Dichtung von Firma Profiseal leckt und Antifouling muss erneuert werden) , ist die gro\u00dfe Frage: Ein Travellift steht hier zwar, aber die Motoren sind schon seit Monaten zur \u00dcberholung.<\/p>\n<p>Und wie wir die b\u00fcrokratischen H\u00fcrden f\u00fcr den Panama-Kanal von hieraus managen, ist auch noch unklar, ebenso wo und wie wir Weihnachten feiern.<\/p>\n<p>Yogi ist gerade unterwegs, bringt die Crew mit seinem SAV Allrad ins Hotel nach Panama. Eine Strecke dauert 2 Stunden, der Preis Dollar 12o,- f\u00fcr alle.<\/p>\n<p><big>Landgang<\/big><\/p>\n<p><big>M<\/big>orgen werden wir vielleicht mit Yogi zu Guido und Silvia, Hostel &#8222;WUNDERBAR&#8220; in Puerto Lindo, fahren. Das liegt sozusagen um die Ecke. Yogi ist mit den beiden befreundet und wir haben sie vor 7 Jahren in den San Blas Inseln kennen gelernt.<\/p>\n<p>Rosi und Peter von der &#8222;Rainbow&#8220; sind in der der Shelter Bay Marina am Eingang des Panamakanals. Sie lassen ihr Boot aus dem Wasser nehmen. Ihr Mastervolt-Ger\u00e4t (Ladeger\u00e4t und Inverter in einem) &#8211; unentbehrlich f\u00fcr die Stromversorgung &#8211; ist kaputt. Elektroherd, Waschmaschine, \u00a0Thermomix und andere 220 V Verbraucher funktionieren nicht mehr &#8211; gro\u00dfe Sch\u2026!<\/p>\n<p>Arme Rosi! Sie war so stolz auf ihre Maschinen\u2026..<\/p>\n<p>Bis bald,<br \/>\nHeide und Erich<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/3b8hSzxeoRQ\" frameborder=\"0\" width=\"640\" height=\"480\"><\/iframe><\/p>\n<h3>Picasa<\/h3>\n<p><object width=\"640\" height=\"480\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=6,0,40,0\"><param name=\"src\" value=\"https:\/\/picasaweb.google.com\/s\/c\/bin\/slideshow.swf\" \/><param name=\"flashvars\" value=\"host=picasaweb.google.com&amp;hl=de&amp;feat=flashalbum&amp;RGB=0x000000&amp;feed=https%3A%2F%2Fpicasaweb.google.com%2Fdata%2Ffeed%2Fapi%2Fuser%2F102768368050024841171%2Falbumid%2F5823422095641956577%3Falt%3Drss%26kind%3Dphoto%26hl%3Dde\" \/><param name=\"pluginspage\" value=\"http:\/\/www.macromedia.com\/go\/getflashplayer\" \/><\/object><\/p>\n<p><center><em><span style=\"color: #606060;\"><a href=\"https:\/\/picasaweb.google.com\/102768368050024841171\/201212SanBlasIslands?authuser=0&amp;feat=directlink\">Picasa-Album<\/a><\/span><\/em><\/center><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. Dezember 2012 16:13:29 MEZ Uff! Heute verlie\u00df uns die Ostfriesen-Crew gegen Mittag, nachdem wir 4 Stunden mit alle Mann Klar-Schiff gemacht hatten. Sie wollen noch einen Tag zu den Schleusen des Panama-Kanals, bevor sie die Heimreise antreten. 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