{"id":1457,"date":"2013-04-14T09:20:51","date_gmt":"2013-04-14T08:20:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?p=1457"},"modified":"2013-04-14T11:25:51","modified_gmt":"2013-04-14T10:25:51","slug":"endlich-sdsee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/endlich-sdsee\/","title":{"rendered":"Endlich S&#252;dsee"},"content":{"rendered":"<p><i>Sonntag, 14.04.2013, 12:10 (GMT+2) :: Marquesas<\/i><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2013\/04\/Geo-Sud 5.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2013\/04\/Geo-Sud 5.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Ein Jahr sp&#228;ter<\/h2>\n<p><big>E<\/big>s kommt uns wie eine kleine Ewigkeit vor &#8211; dabei ist es gerade erst ein Jahr her, dass wir die neue Freydis in Leer zu Wasser gelassen und getauft haben. Aber die Vielzahl der Erlebnisse einer Reise in st&#228;ndig wechselnder Umgebung f&#252;hrt wohl zu einer verzerrten Wahrnehmung. <\/p>\n<h2>Nach 20 Tagen und 3.205 Seemeilen&#8230;<\/h2>\n<p>&#8230;sind wir wohlbehalten auf den Marquesas angekommen und ankern in der Baie de Taiohae auf Nuku Hiva. Die Einklarierungsformalit&#228;ten beim freundlichen Gendarmen waren in 10 Minuten erledigt (und kostenlos) &#8211; was f&#252;r ein wohltuender Unterschied zu den aufgeblasenen und geldgierigen B&#252;rokraten auf den Galapagos.<\/p>\n<h2>Wetter und immer noch Technik<\/h2>\n<p><big>D<\/big>ie lange Passage zu den Marquesas hatten wir uns entspannter vorgestellt, aber der Passat wehte nicht so gleichm&#228;&#223;ig, wie erwartet. Ein Tief hatte sich in der &#196;quatorialen Tiefdruckrinne gebildet und reichte weit nach S&#252;den. Heftige Regenschauer und Gewitterb&#246;en zwangen zu vielen Segel- und Reffman&#246;vern. Zum Gl&#252;ck hatten wir zunehmenden Mond, so dass wir die schwarzen Ungeheuer nachts wenigstens kommen sahen, bevor sie  uns &#252;berfielen. Erst am 10. Tag, auf 9&#176; S&#252;d, normalisierte sich das Wetter.<\/p>\n<p><big>M<\/big>it Crew an Bord steuern wir grunds&#228;tzlich per Hand. Da wir auf diesem Abschnitt aber nur zu dritt waren, konnte sich der elektronische Steuermann &#8211; Elektromotor von Jeff, Elektronik von Simrad &#8211; nun erstmals bew&#228;hren. Vorsorglich haben wir zwei getrennte Systeme installiert. Das war gut so, denn in einer der beiden Anlagen steckt immer noch ein kleines ungel&#246;stes Problem in der Elektronik.<\/p>\n<p><big>U<\/big>nser Stromerzeugungsproblem haben wir nicht in den Griff bekommen: Die neuen Ger&#228;uschd&#228;mpfer der Ampair-Wassergeneratoren hielten genau sieben Tage. Danach mussten wir wieder t&#228;glich die Maschine zwei Stunden mitlaufen lassen. Die Windgeneratoren alleine reichen nicht aus, um K&#252;hltruhe, Tiefk&#252;hltruhe und Selbststeuerung zu versorgen.<\/p>\n<h2>Manches funktioniert auch l&#228;nger<\/h2>\n<p><big>S<\/big>chon auf den Galapagos durfte man kein Wasser trinken, das nicht abgekocht war. Auf den Marquesas ist das nicht anders &#8211; die vielen Wildschweine und Ziegen verunreinigen das Trinkwasser. Gut, dass unser Watermaker so zuverl&#228;ssig arbeitet.<\/p>\n<h2>Verschnaufpause<\/h2>\n<p><big>E<\/big>ine knappe Woche k&#246;nnen wir auf Nuku Hiva verschnaufen. Eine gr&#252;ndliche Schiffsreinigung steht an, danach einige Wartungsarbeiten und Reparaturen und dann Provianteinkauf f&#252;r die vor uns liegenden Abschnitte nach Fatu Hiva, zu den Tuamotus und nach Tahiti.<\/p>\n<h3>Was man hier sonst noch alles unternehmen kann?<\/h3>\n<p>In bestem Neudeutsch:<\/p>\n<ul>\n<li>An Land: walking, hiking, biking, beach combing, sightseeing, meeting, entertaining,<\/li>\n<li>Im Wasser: swimming, snorkeling, diving, water boarding, canoeing,<\/li>\n<li>An Bord: small talking, relaxing, drinking, eating, star watching und fresh air snapping.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 14.04.2013, 12:10 (GMT+2) :: Marquesas Ein Jahr sp&#228;ter Es kommt uns wie eine kleine Ewigkeit vor &#8211; dabei ist es gerade erst ein Jahr her, dass wir die neue Freydis in Leer zu Wasser gelassen und getauft haben. 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