{"id":2015,"date":"2015-10-06T12:26:29","date_gmt":"2015-10-06T11:26:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?p=2015"},"modified":"2015-10-06T16:15:42","modified_gmt":"2015-10-06T15:15:42","slug":"tarnplan-2016-ruf-der-wildnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/tarnplan-2016-ruf-der-wildnis\/","title":{"rendered":"T\u00f6rnplan 2016 \u2013 Ruf der Wildnis"},"content":{"rendered":"<p>\n\t<i>Dienstag, 06.10.2015<\/i>\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/goo.gl\/photos\/PW5N1pVCwAHjK5tu9\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/10\/Alaska 34 Kopie 2.jpeg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><center align=\"right\"><i><font color=\"#606060\"><a href=\"https:\/\/goo.gl\/photos\/PW5N1pVCwAHjK5tu9\">Google Photos<\/a><\/font><\/i><\/center><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/10\/Tornplan2016.pdf\"><big>T\u00f6rnplan 2016 als PDF herunterladen<\/big><\/a><\/h3>\n<h3>An unsere Freunde und Mitsegler<\/h3>\n<p>Seid gegr\u00fc\u00dft!<\/p>\n<p><big>I<\/big>n diesem Jahr (2015) waren wir sechs Monate unterwegs. Hinter uns liegen aufregende Zeiten. Zuerst die mit Taifunen gespickten T\u00f6rns in Japan, dann der T\u00f6rn zu den Aleuten, der h\u00e4rteste seit unserem Aufbruch in Leer mit 1200 Seemeilen Kreuz, und zum Schluss der T\u00f6rn von Dutch Harbor noch Kodiak \u2013 der abenteuerlichste und sch\u00f6nste in den letzten Jahren, dazu mit einer supernetten Crew.<\/p>\n<p>Nach vierj\u00e4hriger Reise sind wir mit der neuen FREYDIS an unserem Sehnsuchtsziel angekommen: Alaska. Vier Sommer, von 2006 bis 2009, segelten wir bereits in diesem Revier, das aufregender und sch\u00f6ner nicht sein k\u00f6nnte: Einsam, urspr\u00fcnglich, wild, zerkl\u00fcftet, von den Vulkanen, Bergen und ihren in die Fjorde kalbenden Gletschern gepr\u00e4gt: Die Sch\u00f6nheit dieses Insel-Irrgartens ist ebenso gro\u00df wie sein Ausma\u00df. Ein Seglerleben reicht nicht, um all die vielen Buchten und Ankerpl\u00e4tze an dieser K\u00fcste kennen zulernen.<\/p>\n<p>Hier werden wir 2016 bleiben, um noch einmal das Innere des Golfes von Alaska erkunden.<\/p>\n<h2>Alaska 2016 &#8211; Revier, Route und Wetter<\/h2>\n<p><big>D<\/big>amit Ihr eine grobe Vorstellung von den Dimensionen dieses Landes habt:<\/p>\n<ul>\n<li>Alaska ist f\u00fcnfmal so gro\u00df wie die Bundesrepublik,<\/li>\n<li>das Beringmeer, das wir 2007 zweimal durchquert haben, ist f\u00fcnfmal so gross wie die Nordsee,<\/li>\n<li>die gerade K\u00fcstenlinie des Golfes von Alaska (vom Ende der Alaska-Halbinsel im NW bis zum Beginn der Inside Passage im SE Alaskas) betr\u00e4gt rund 1000 Seemeilen (im Vergleich dazu die Deutsche Bucht von Texel bis nach J\u00fctland 250 Seemeilen).<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Das Klima in Alaska ver\u00e4ndert sich stark<\/h3>\n<p><big>D<\/big>ie j\u00e4hrliche Durchschnittstemperatur in Alaska ist seit 1949 um ca. 2\u00b0C gestiegen. Innerhalb der letzten 30 Jahre haben sich die Temperaturen in Alaska mehr als an irgendeinem anderen Ort der Erde erh\u00f6ht. Die Winter sind um ca. 4\u00b0C w\u00e4rmer geworden. Die durchschnittliche globale Erw\u00e4rmung in diesem Zeitraum betr\u00e4gt nur etwa 0,5\u00b0C. Erschreckend! Dies hat nat\u00fcrlich enorme Auswirkungen auf die gesamte arktische Landschaft und die Tierwelt in Alaska sowie auf die Menschen, deren Existenzbedingungen sich grundlegend \u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Beste Reisezeit im Golf<\/h3>\n<p><big>W<\/big>enn man sonniges klares Wetter und blauen Himmel bevorzugt, und keine zu kalten Temperaturen mag, sollte man sich im Golf im sp\u00e4ten Fr\u00fchling oder im Fr\u00fchsommer aufhalten, denn im Mittsommer und in den Herbst hinein ist der Himmel meist mit Wolken verhangen und die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Niederschl\u00e4ge steigt stark an.<\/p>\n<h3>Route<\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/10\/TornplanRoute_2016_gross.jpeg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/10\/TornplanRoute_2016_640.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><big>U<\/big>ns fasziniert bei den T\u00f6rns im Golf der Wechsel zwischen einsamen Ankerbuchten in totaler Wildnis, kleinen Fischersiedlungen und Eskimod\u00f6rfern. Wir besuchen 2016 die Lachsgew\u00e4sser um Kodiak, gr\u00f6sste Insel Alaskas, die B\u00e4renbuchten im s\u00fcdlichen Teil des Katmai Nationalparks am Fu\u00df schneebedeckter, rauchender Vulkane, die Gletscherfjorde der Kenai-Halbinsel sowie die Fjord- und Inselwelt des ber\u00fchmten Prince William Sound, in den die Gletscher der Chugach Mountains m\u00fcnden, der am st\u00e4rksten vergletscherten Region Alaskas. Die fast 40.000 qkm gro\u00dfe Meeresbucht zeigt Alaska von seiner sch\u00f6nsten Seite: Wale, Robben, Eisberge, Inseln und spektakul\u00e4re Fjorde. Gr\u00f6\u00dfte Attraktion ist der rund 60 km lange Columbia Glacier, an dessen Abbruchkante wir die FREYDIS man\u00f6vrieren&#8230;<\/p>\n<h3>Die Zukunft<\/h3>\n<p>Als wir in diesem Jahr nach Alaska zur\u00fcckkehrten, hatten wir Sorge, dass die Zahl der Segler &#8211; wie in vielen anderen Revieren der Welt &#8211; inzwischen sprunghaft angestiegen war. Dort, wo sich ein Yachttourismus etabliert, leidet der Kontakt zu den Einheimischen, man wird zum gesichtslosen Wirtschaftsfaktor. Zum Gl\u00fcck war unsere Sorge (noch) unbegr\u00fcndet. Es scheint, dass die weite Anreise \u00fcber den Nordpazifik eine mit vielen Strapazen verbundene H\u00fcrde f\u00fcr Segler darstellt (und auch wir haben uns in diesem Jahr m\u00e4chtig anstrengen m\u00fcssen, um sie zu nehmen). Trotzdem: Noch ist es zwar nur Spekulation, aber in absehbarer Zeit wird man nicht mehr so ohne weiteres in die k\u00fcstennahen Nationalparks des Katmai- , Kenai- und des PWS &#8211; Nationalparks segeln k\u00f6nnen: Starke Beschr\u00e4nkungen und b\u00fcrokratische H\u00fcrden &#8211; wie die im n\u00f6rdlichen Teil des Katmai-NP bei Brooks Camp und King Salmon oder f\u00fcr den Glacier Bay Nationalpark im SE des Golfs (wo man sich ein Jahr im Voraus anmelden muss) oder beispielsweise auch kaum zu erf\u00fcllende Auflagen f\u00fcr Segelreisen in die Antarktis und andere Wildnisgebiete der Erde &#8211; sind vorprogrammiert. Wir sch\u00e4tzen uns gl\u00fccklich, dass wir noch ohne Auflagen und zeitliche Beschr\u00e4nkungen in die Fjorde d\u00fcrfen, dass uns keiner Vorschriften macht und wir uns lediglich mit den Grizzlys arrangieren m\u00fcssen.<\/p>\n<h3>Tipp<\/h3>\n<p>Viele, die mit uns in den Jahren 2006 bis 2009 in Alaska unterwegs waren, haben im Anschluss an den T\u00f6rn das Landesinnere noch mit dem Leihwagen oder Campervan bereist, oft auch mit Familie.<\/p>\n<h3>An Lekt\u00fcre f\u00fcr Vorabinformation empfehlen wir<\/h3>\n<ol start=\"1\">\n<li>Die Reisef\u00fchrer &#8222;ALASKA &#8211; YUKON&#8220; von Marco Polo sowie <i>lonely planet &#8222;ALASKA&#8220;<\/i><\/li>\n<li>Das Buch von Heide &#8222;ALASKA &#8211; JAPAN&#8220; (auch als ebook in je zwei Versionen bei amazon, apple und tolino erh\u00e4ltlich)<\/li>\n<li>Artikel von uns in der &#8222;Yacht&#8220;, Heft 16\/2007 &#8222;Abenteuer Wildnis&#8220; und Heft 02\/2008 Abenteuer in der Beringsee (&#8222;Hier ist der B\u00e4r los&#8230;&#8220;)<\/li>\n<\/ol>\n<h3>Kommentare<\/h3>\n<p>Wir erhielten neulich folgenden Kommentar von unseren ehemaligen Mitseglern Susanne und Wolfgang Minneker, Kronberg in unserem Blog:<\/p>\n<blockquote><p>\n\tEs ist eine wahre Freude, die Freydis und Euch in Alaska wieder zu sehen!! Wir erinnern uns noch an den am Boden zerst\u00f6rten Erich beim Japan-Vortrag in Heidelberg, nachdem die gute alte Freydis im Tsunami verschollen war. Ihr n\u00e4chstes und wiederholtes Ziel Alaska war damals in so weite Ferne ger\u00fcckt. Wer einmal die Gelegenheit hatte, Alaska vom Wasser aus zu erleben, kann die magische Kraft dieses Ziels verstehen, das mit seiner atemberaubenden Natur anziehend wirkt wie ein Magnet. Die Freydis ist zur\u00fcck! Bis heute z\u00e4hlt unser Alaska-Trip auf der alten Freydis zur spektakul\u00e4rsten Reiseerfahrung. Wir w\u00fcnschen Euch, liebe Heide und lieber Erich, noch viele sch\u00f6ne Stunden und Erfahrungen in Alaska.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>und unsere Mitseglerin Lore Haack-V\u00f6rsmann schrieb am Ende des letzten T\u00f6rns in Kodiak ins Logbuch:<\/p>\n<blockquote><p>\n\tIch f\u00fchle mich reich beschenkt durch Euch, Eure Erfahrung, Eure scheinbar nie erlahmende Begeisterung und durch Eure Freude, diese zu teilen. Danke!\n<\/p><\/blockquote>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?page_id=2019\">\u25b6 Weiter zum T\u00f6rnplan<\/a><\/h3>\n<p> oder<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/10\/Tornplan2016.pdf\"><big>den T\u00f6rnplan 2016 als PDF herunterladen<\/big><\/a><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 06.10.2015 Google Photos T\u00f6rnplan 2016 als PDF herunterladen An unsere Freunde und Mitsegler Seid gegr\u00fc\u00dft! In diesem Jahr (2015) waren wir sechs Monate unterwegs. Hinter uns liegen aufregende Zeiten. 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