{"id":2349,"date":"2015-12-22T23:11:03","date_gmt":"2015-12-22T22:11:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/?p=2349"},"modified":"2015-12-22T23:41:49","modified_gmt":"2015-12-22T22:41:49","slug":"episode-6-atoll-das-rocas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/episode-6-atoll-das-rocas\/","title":{"rendered":"Episode 6: Atoll DAS ROCAS"},"content":{"rendered":"<p>\n\t<i>Dienstag, 22.12.2015, La Palma<\/i>\n<\/p>\n<p><big><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/wordpress\/veroeffentlichungen\/episoden\/\">Alle Episoden<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><\/big><\/p>\n<p><big>K<\/big>urz vor Sonnenuntergang verabschieden wir uns von der brasilianischen Insel Fernando de Noronha und laufen mit frischem achterlichen Wind aus der malerischen Bucht St. Antonio, unserem geruhsamen Liegeplatz der vergangenen 14 Tage. Aber nun lockt uns ein neues Ziel. Achtzig Seemeilen westlich liegt das Atoll <i>Das Rocas<\/i>, ein kreisf\u00f6rmiges Korallenriff von 1,8 Seemeilen Durchmesser mit zwei kleinen Sandinseln mittendrin. Das unbewohnte Atoll steht unter Naturschutz. Mit einer Sondergenehmigung d\u00fcrfen wir dieses einsame Fleckchen Land im Atlantik anlaufen und sind nun nat\u00fcrlich gespannt, was uns dort erwartet.<\/p>\n<p>Absichtlich sind wir abends losgesegelt, weil wir uns dem flachen, erst auf wenige Seemeilen hin sichtbar werdenden Riff bei Helligkeit n\u00e4hern wollen. Zwar steht auf einer der Inseln ein Leuchtfeuer, aber die Frage ist halt, ob es auch brennt.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen auf See beutelt uns eine hohe D\u00fcnung, der Wind flaut ab. Die Freydis torkelt wie betrunken durch die helle Vollmondnacht. Nur ab und zu verdunkeln Wolkenunget\u00fcme den gelben Lampion am Himmel und erschrecken uns mit Starkwindb\u00f6en und k\u00fchlen Regeng\u00fcssen. An Schlaf ist nicht zu denken, in der Koje wird man hin und her gerollt, selbst im Liegen l\u00e4\u00dft mich die Seekrankheit nicht los. Die Mallungen haben uns offensichtlich wieder am Wickel. Der Sonnenaufgang erscheint mir wie eine Erl\u00f6sung und ich begr\u00fc\u00dfe ihn in freudiger Erwartung auf kommende Abenteuer.<\/p>\n<p>Etwas sp\u00e4ter h\u00f6re ich vereinzelt Vogelschreie, T\u00f6lpel kreisen \u00fcber der Freydis wie Sp\u00e4her, ausgesandt von einem nicht mehr weit entfernten Land.<\/p>\n<p>Langsam m\u00fcsste das Atoll in Sicht kommen, falls wir uns nicht vernavigiert haben. Seit gestern abend weigert sich n\u00e4mlich unser GPS, einen Standort anzuzeigen. Wahrscheinlich hat er wieder mal nicht genug Satelliten f\u00fcr seine Berechnungen. Immer mehr T\u00f6lpel und jetzt auch Seeschwalben und Paradiesv\u00f6gel fliegen \u00fcber uns hinweg oder versuchen irgendwie auf der Freydis zu landen.<br \/>\nAngestrengt halten wir Ausschau nach Land. Laut Seehandbuch sind bei Hochwasser nur ein Teil der Klippen und die beiden niedrigen Sandinseln im Westteil des Atolls zu sehen.<\/p>\n<p>Endlich, gegen neun Uhr, kommen etwa f\u00fcnf Seemeilen voraus einige turm\u00e4hnliche Gebilde in Sicht. Das Geschrei, Gezeter und Gezwitscher der zahllosen, wirr durcheinander fliegenden Inselbewohner wird geradezu ohrenbet\u00e4ubend, als wir uns dem Riffkranz n\u00e4hern, der die leuchtend wei\u00dfen Eilande umgibt wie eine Dornenhecke, die vor ungebetenen G\u00e4sten sch\u00fctzen soll &#8211; vor uns? Nachdem wir rundum vergeblich nach einer Durchfahrt f\u00fcr die Freydis gesucht haben, entschlie\u00dfen wir uns, vor der Riffkante, an der Nordwest-Seite des Atolls, zu ankern.<\/p>\n<p>Trotz des Landschutzes ist das ein unruhiger Liegeplatz bei hohem Schwell, weil die Passatd\u00fcnung um das Riff heruml\u00e4uft. Von der Seekrankheit kann ich mich hier gewi\u00df nicht erholen. Sobald wir uns vergewissert haben, da\u00df der Anker h\u00e4lt, fliehen wir mit dem Dingi von Bord. Aber wie sollen<br \/>\nwir nur \u00fcber das Riff kommen? Wir fahren daran entlang, immer auf der Hut, nicht mit einer Welle auf die scharfen, spitzen Kanten gesto\u00dfen zu werden. Schlie\u00dflich finden wir eine schmale \u00d6ffnung und hangeln uns \u00fcber einen verworrenen Wasserpfad durchs Korallenlabyrinth ans Ziel unserer W\u00fcnsche.<\/p>\n<p>Vor uns eine Lagune mit spiegelglattem, t\u00fcrkisfarbenem Wasser und einem unbeschreiblichen Strand. Noch nie haben wir einen funkelnderen, wei\u00dferen Sand gesehen. Kein Wunder, weil es auch gar kein richtiger Sand ist &#8211; der Strand besteht allein aus zerriebenen Korallen und Muscheln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/6-IMG0015.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/6-IMG0015.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/7-IMG0017.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/7-IMG0017.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Staunend und fast geblendet stehen wir auf unserem neu entdeckten Land und schauen uns um.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/4-Atlantik 51.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/4-Atlantik 51.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Himmel \u00fcber den beiden Inseln ist fast schwarz vor V\u00f6gel. Abertausende Seev\u00f6gel &#8211; Seeschwalben, T\u00f6lpel und Fregatten &#8211; sind hier beheimatet. Unentwegt landen und starten sie auf saftig-gr\u00fcnen Grasteppichen, die mich mit all den Vogelfamilien an \u00fcberf\u00fcllte Picknickwiesen an einem Sommersonntag zuhause erinnern. Der Luftraum scheint v\u00f6llig \u00fcberlastet, Zusammenst\u00f6\u00dfe sind trotzdem selten, und wenn, dann verlaufen sie harmlos. Nur wenige armselige B\u00e4umchen s\u00e4umen den Strand &#8211; ihre mageren \u00c4ste tief gebeugt von der schweren Last der V\u00f6gel, die sich auf ihnen dr\u00e4ngeln. Auch eine Handvoll Kokospalmen w\u00e4chst auf der bananenf\u00f6rmigen Miniinsel. Mit all dem Federvieh in ihren Kronen sehen sie aus wie riesige Staubwedel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/3-Atlantik 49.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/3-Atlantik 49.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir schlendern am Strand entlang zu den Ruinen, die wir als erste Landmarken von See aus hatten ausmachen k\u00f6nnen. Im Sand finde ich viele leere kleine Panzer gerade geschl\u00fcpfter Seeschildkr\u00f6ten. Bevor sie das rettende Wasser erreichten sind sie schon hungrigen V\u00f6geln und Krebsen zum Opfer gefallen. Wir kommen zu einem windschiefen, verrosteten Stahlbetonger\u00fcst eines ehemaligen Leuchtturmes. Es steht dicht am Ufer und wird von Hunderten faustgro\u00dfer roter Krebse belagert, die alle an seinen feuchten W\u00e4nden Schutz vor der hei\u00dfen Mittagssonne suchen. Auf den Mauerresten des eingest\u00fcrzten Leuchtturmw\u00e4rterhauses reihen sich schwarzwei\u00dfe Vogelleiber dicht an dicht wie Wehrsoldaten auf den Zinnen einer Burg. Daneben eine zementierte Wanne, so gro\u00df wie ein kleiner Swimmingpool, in der auf der s\u00fc\u00dfwasserlosen Insel einst das Regenwasser gesammelt wurde. Jetzt ist die Zisterne geborsten und zum Strand hin abgerutscht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/1-Atlantik 48.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/1-Atlantik 48.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Brasilien erz\u00e4hlt man uns sp\u00e4ter die traurige Geschichte der letzten in den Vierziger Jahren hier lebenden Leuchtturmw\u00e4rterfamilie. Zu dieser Zeit wurde das Atoll zweimal j\u00e4hrlich von einem Versorgungschiff angelaufen, das u.a. einen gro\u00dfen Tank mit S\u00fc\u00dfwasser f\u00fcllte. Als der Versorger aber eines Tages (nach der \u00fcblichen Zeit) wieder anlandete, fand er die kleine Familie verdurstet vor. Die Trag\u00f6die konnte man sich nur so erkl\u00e4ren; das Kind des Leuchtturm-w\u00e4rterpaares hatte wohl den Hahn des Tanks ge\u00f6ffnet und das kostbare Na\u00df floss ins Meer, ehe die Eltern es bemerkten.<\/p>\n<p>Landeinw\u00e4rts reckt sich ein schlankes Stahlger\u00fcst neueren Datums gen Himmel, an dessen Spitze eine solarzellengespeiste, computergesteuerte Lampe p\u00fcnktlich um 18 Uhr &#8211; wie wir sp\u00e4ter feststellen &#8211; ihr Licht in die Ferne sendet. Sicher wird sie vielen Schiffen ein Schicksal wie das der zahllosen, vorher schon auf dem Riff gestrandeten, ersparen helfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/2-Atlantik 47.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/2-Atlantik 47.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei Niedrigwasser untersuchen wir die Reste einer Ferrozementyacht, deren Rumpfboden samt Kiel und Ruder noch leidlich erhalten ist. Unweit davon einen rostigen muschelverkrusteten Yachtmotor. Zerst\u00f6rung durch Naturgewalten inmitten eines Naturidylls. Ein paar Seeschwalben hocken auf den Tr\u00fcmmern eines Seglertraums.<\/p>\n<p>Auch wir picknicken am Nachmittag auf den \u201eVogel-Picknickwiesen&#8220;. Im sp\u00e4rlichen Schatten der Palmen am Strand genie\u00dfen wir statt Kaffee und Kuchen die fast noch klare Fl\u00fcssigkeit gr\u00fcner Kokosn\u00fcsse, schauen den V\u00f6geln beim Fischen zu und dem blaugr\u00fcnen Meer, wie es langsam \u00fcber das Riff klettert und es mit tosender Brandung in Besitz nimmt. Noch immer flimmert die Luft vor Hitze und die untergehende Sonne br\u00e4t am Himmel wie ein riesiges Spiegelei. Erst als das Meer die Sonne endg\u00fcltig verschluckt hat, reissen auch wir uns los von diesen verwunschenen Inseln, auf denen au\u00dfer dem Leuchtfeuer, dessen rhythmischer Strahl unsere Freydis jetzt jeweils f\u00fcr kurze Augenblicke der D\u00e4mmerung entrei\u00dft, nichts an die hektische, \u00fcberv\u00f6lkerte und \u00fcbertechnisierte Welt um sie herum erinnert. Der helle sandige Grund weist uns wie ein Leuchtstreifen gespenstisch den Weg durchs Riff zur\u00fcck zu unserem Schiff.<\/p>\n<p>Die ganze Nacht fliegen die V\u00f6gel zwischen See und Inseln gesch\u00e4ftig hin und her. Ab und zu wache ich auf und h\u00f6re die hohen Fistelstimmen der Seeschwalben: Frederick, Frederick rufen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/13-IMG0021.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/13-IMG0021.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p> Am morgen l\u00e4\u00dft sich wieder der vorwitzige T\u00f6lpel mit einem hellen und einem dunklen Auge, der uns schon am Vortage besuchte, auf unserem schaukelnden Bugkorb nieder. Stundenlang klammert er sich dort mit seinen Schwimmf\u00fc\u00dfen fest. Mit seinem langen spitzen Schnabel wehrt er nicht nur die Konkurrenz ab, sondern er untersucht damit auch unsere Buglampe samt den Kabeln. Erich sieht&#8217;s mit gemischten Gef\u00fchlen. &#8222;Mu\u00df ausgerechnet so ein T\u00f6lpel Galionsfigur auf der Freydis spielen, warum nicht ein edler Paradiesvogel?&#8220;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/10-Atlantik 67.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/10-Atlantik 67.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/8-Atlantik 63.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/8-Atlantik 63.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/9-Atlantik 53.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/9-Atlantik 53.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/11-IMG0020.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/11-IMG0020.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/12-IMG0021.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.freydis.de\/bilder\/2015\/12\/12-IMG0021.jpg\" width=\"640\" alt=\"\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach einem weiteren geruhsamen Vogelinseltag ist am dritten Morgen Schnorcheln angesagt. Erich will sich vergewissern, da\u00df Anker und Kette nicht in Korallen haken, mich treibt die Neugier auf die Unterwasserwelt zur Aussenkante des Riffs. Kaum am Heck mit dem Kopf untergetaucht, huschen schon Schw\u00e4rme fingerlanger, buntschillernder Fischchen wie kleine Kolibris vor meiner Brille hin und her, manche bleiben auch Auge in Auge mit mir richtig davor stehen. Ein Stockwerk tiefer ziehen Schulen armlanger, blaugrauer Fische wohlformiert ihres Weges. Vor mir, langsam ansteigend, das Korallenriff. Pl\u00f6tzlich taucht ein grosser dunkler Schatten am Grund auf. Etwa zwei Meter lang mit typischer Silhouette und starren grauen Augen. Unverkennbar, ein Hai! Wie ein Blitz durchzuckt es mich. Er schwimmt jetzt geradewegs auf Erich zu, der vorn am Bug den Unterwasserbewuchs kontrolliert und ihn offenbar nicht bemerkt. In wilder Panik klettere ich an Bord und haste nach vorn. &#8222;Ein Hai, Erich, ein Hai unter Dir!&#8220; schreie ich. Erich, gerade aufgetaucht, h\u00f6rt mich. Ein kurzer Blick ins Wasser, dann ein Kraulsprint zur Badeleiter und ein Hechtsprung \u00fcber die Reling. Wasserspuckend und au\u00dfer Atem sitzt er an Deck als die sichelf\u00f6rmige R\u00fcckenflosse wie ein Messer an der Badeleiter vorbei durchs Wasser schneidet.<\/p>\n<p>Am Abend nehmen wir Abschied von diesen korallenbewehrten, haifischbewachten &#8222;Dornr\u00f6schen-Inseln&#8220;, die uns einen jener Naturerlebnisse schenkten, wie sie, au\u00dfer in wenigen Reservaten, dem Menschen schon fast \u00fcberall l\u00e4ngst verloren gegangen sind. Wie kleine Nachtgespenster begleiten uns die Seev\u00f6gel von Das Rocas noch lange auf unserem Weg nach Westen in Richtung brasilianische K\u00fcste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 22.12.2015, La Palma Alle Episoden Kurz vor Sonnenuntergang verabschieden wir uns von der brasilianischen Insel Fernando de Noronha und laufen mit frischem achterlichen Wind aus der malerischen Bucht St. Antonio, unserem geruhsamen Liegeplatz der vergangenen 14 Tage. 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