Namensgebung
Unsere FREYDIS hat ihren Namen von der Tochter des Wikingers Erich des Roten, der Grönland entdeckt und benannt hat. Freydis gelangte als erste Frau um das Jahr 1000 n. Chr. als Haupt der 5. Wikinger-Expedition nach Amerika. Eingegangen in die Geschichte ist sie nicht nur durch diese Pioniertat, sondern auch durch die Art, in der das Teufelsweib Streit an Bord “auf ihre Weise” schlichtete, indem sie “einer germanischen Rachegöttin gleich … zunächst ihre beiden isländischen Gefährten, sodann das gesamte weibliche Ensemble mit der Axt erschlug …” (zitiert aus “Die Wikinger – Saga” von R. Pörtner).
Bleibt nur anzumerken, dass wir heutzutage auf der FREYDIS nur sehr selten Streit haben und das wir die Methoden, diesen beizulegen, doch sehr verfeinert haben mit Strafabbacken, schlimmstenfalls “Kielholen”, Aufknüpfen an der Rah und anderen wirkungsvollen Mitteln.
Havarie der FREYDIS II
15. September 2011: Freydis II, auf die sich die nachfolgenden Angaben beziehen, havarierte in Folge des Erdbebens und Tsumamis am 16. März 2011 in Japan.
Die neue FREYDIS III…
…liegt derzeit zum Ausbau in Düren und soll 2012 in See stechen. Hierzu existieren bereits die Törnpläne und Artikel über den Neubau. Ausserdem ist eine eigene neue Seite der Freydis III im Aufbau.
Nachtrag: Am 14. Juli 2012 stach die Freydis III zu ihrer ersten Langfahrt in See. Es ist die achte Weltumseglung der Wilts. Die aktuelle Position der Freydis finden Sie stets hier.
Nachfolgend also der
Steckbrief der FREYDIS II
Die Yacht FREYDIS ist eine modifizierte Reinke-Konstruktion vom Typ “Hydra” und für Reisen in die Extremgebiete der Nord- und Südhalbkugel besonders verstärkt und ausgerüstet.
Abmessungen:
Länge: 14,31 m
Breite: 4,15 m
Tiefgang: 1,50/2,50 m
Verdrängung: 25 to
Kojenzahl: 8
Ausstattung:
Der Stahlknickspanter ist mit einem drehbaren Ballastkiel und einer waagrechten Bodenplatte (20 mm stark) ausgestattet, was ein problemloses Trockenfallen auch auf schwierigem Untergrund wie Korallen und Steinen ermöglicht. Dies kann übrigens sowohl freiwillig (Foto unten links / Staaten Insel-Argentinien), als auch unfreiwillig (Foto unten rechts / Neuseeland) erfolgen. Ein solides, nach hinten offenes Deckshaus schützt die Crew bei schlechtem Wetter, ein freistehender Steuerstand im Cockpit erlaubt das Rudergehen auch bei schwierigen Wind- und Seeverhältnissen.


Die FREYDIS ist kuttergetakelt. Segelfläche Am Wind 100 qm, Blister 150 qm, Spi 200 und 250 qm. Der Satz Sturmsegel besteht aus Fock I, Fock II, Try und Sturmgroßsegel.
Hauptmaschine: Schiffsdiesel vom Typ Mercedes OM 366 mit 126 PS.
Der Faryman-Hilfsdiesel treibt einen 220-Volt-Generator, zwei Limas mit je 80 Ampère und einen Kühlkompressor für die Kühlbox an.
Die Yacht ist vorschriftsmäßig für Große Fahrt ausgerüstet, u.a. mit zwei Sextanten, zwei GPS, Radar, UKW, zwei Kurzwellensendern, zwei EPIRB ( Satelliten-Seenotfunkbojen). Hinzu kommen eine ORBCOMM-Anlage und ein Wetterfax.
- Konstrukteur: Reinke
- Erbauer: Kasko durch die Werft DIKUBO, Innenausbau in Eigenarbeit
- Segel: Insgesamt 12 Segel, alle von Lee Sails, Hongkong
- Motor: Mercedes OM 366 ,von Fa. Wiebesiek/Dietzum
- Tauwerk: Dyneema, Cup Schot, Gemini, Bavaria Festmacher und GEOLON alles von Gleistein Tauwerk, Bremen
- Dingi: Typ JUCA S von METZLER, Mömbris
- Segelbekleidung: MUSTO Thermalsystem und MUSTO HPX – Trockenanzüge und HPX- Ocean atmungsaktives Ölzeug von Peter Frisch, München
- Schwimmwesten: Automatische und Feststoffwesten von SECUMAR
- Seenotfunkboje: EPIRB von Trans-Ocean, Cuxhaven
- Fotoausrüstung: Bis 2008 Minolta Dynax 9 mit Original-Objektiven. Seit 2009 CANON EOS 3 mit Original-Objektiven









































Wie kann eine Hydra 25 Tonnen schwer sein, die Hydra die ich kenne und das sind einige, haben ca. 15 Tonnen.
Ahoi , Günter