Die Nacht der slippenden Anker

Rasmus hatte offensichtlich vor, uns ein für alle Mal das Segeln zu verleiden:

Auf dem Törn von Stornoway (größte Ortschaft der Äußeren Hebriden) zu den Scillys an der Südwestecke Cornwalls hatten wir konstanten Gegenwind. Trotzdem erreichten wir mit Haken, Tricks und Ösen und viel Maschineneinsatz am elften Tag unser Ziel: die wunderschöne Scilly-Insel Tresco. Mit ihren Sandstränden, ihrem weltberühmten Botanischen Garten und ihrem Wrackmuseum mit den einzigartigen Gallionsfiguren (die Gewässer um die Scillys gehören zu den größten Schiffsfriedhöfen der Erde) war sie ein besonderes Highlight auf dieser Reise.

Und noch aus einem anderen Grund: Auf Tresco schloss sich der Kreis unserer sieben-jährigen Weltreise mit der Freydis III; hier schnitten wir unseren Ausgangskurs.

Eigentlich wollten wir in diesem Revier – wie schon öfter zuvor – ein paar Tage ausspannen. Aber die eigentliche Prüfung lag noch vor uns: Sturmtief Wolfgang näherte sich mit 10 Windstärken und Orkanböen im Gepäck. Sein Auge hielt genau auf die Scillys zu. Wir rechneten also mit Sturm aus Nordost über Nord nach Nordwest und West drehend.

Die Freydis verfügt über fünf Anker. Drei davon gruben wir an der Ostseite der Insel Tresco in einer Bucht ein, abgeschirmt von den Inseln Saint Martin, Tean und Saint Helen’s: Einen Anker mit 80 Meter Kette nach Westen, einen mit 30 Meter Kette und 30 Meter Bullentau nach Nordwesten und einen mit 60 Meter Festmacherleine nach Nordosten. Das sollte reichen, so dachten wir.

Sturmtief
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Report von MARE und von FREYDIS

Hallo Freunde,

Beginnen wir mit der Freydis

Als wir vor drei Wochen Heimaey auf den Westmänner-Inseln verließen, haben wir auch gleich eine Ehrenrunde um die 12 Seemeilen entfernte Vulkaninsel SURTSEY gedreht. Sie gehört zum Welt-Naturerbe der Menschheit. Seit 1965 – also ein Jahr, nachdem wir auf dem gerade entstandenen Vulkan angelandet waren, dürfen normale Sterbliche sie leider nicht mehr betreten.
Danach nahmen wir Kurs auf die Färöer. Nach einem abwechslungsreichen Törn sind wir wohlbehalten in Stornoway auf den Äußeren Hebriden eingetroffen und liegen in einer schönen Marina gegenüber dem Lews Castle. Highlights des Törns waren die Färöer-Inseln und St Kilda, eine winzige unbewohnte Inselgruppe 50 Meilen vor der Küste von Schottland. St. Kilda besitzt als einzige Stätte im Vereinigten Königreich den Status einer Welterbestätte sowohl für ihre kulturellen als auch für ihre natürlichen Reichtümer. Die Tage dort waren auch für uns wieder (vor 33 Jahren haben wir den Ort das erste Mal besucht) etwas ganz Besonderes und wir haben sie sehr genossen.
In der Bucht lag außer unserer Freydis auch noch die Heimkehr vor Anker, das Boot unserer Trans-Ocean Freunde Marlene und Bert Frisch. Mit ihnen verbrachten wir einen geselligen Nachmittag an Bord. Wir hatten die beiden zuvor schon zufällig auf den Färöern getroffen. Kleine Welt.

Bis kurz vor St. Kilda waren die Wassertemperaturen unter 10° C. Während das Stöhnen aus Deutschland über die Hitzewelle bis zu uns drang, war es an Bord eher kühl und nass. Die Winde moderat, die See auf der Reise durch sich kreuzende Dünungen und Strömungen zuweilen ungewöhnlich brutal holprig – die zweite elektronische Selbststeueranlage hat sich mit lautem Krachen verabschiedet. Unsere Crew hat sich tapfer geschlagen.

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In guter Gesellschaft

Hallo Freunde,

entgegen anderslautenden Gerüchten sind der von uns hochverehrte Bundespräsident Walter Steinmeier und seine Frau nicht die neuen Crewmitglieder, auf die wir hier im Hafen von Heimaey mit der Freydis warten.

Vor 33 Jahren (1986) sind wir beide, Heide und Erich, nach Island gesegelt und haben auf Heimaey den inzwischen durch eine Eruption neu entstandenen Vulkan Eldfell bestiegen.

Nachdem wir in der letzten Woche die Freydis vom eiskalten Norden in den Süden Islands gesegelt haben, sind wir erneut auf den Vulkan Eldfell gestiefelt, den wir auch bei unserem ersten Besuch erklommen hatten. Dabei begegneten wir auf dem Gipfel rein zufällig unserem Bundespräsidenten und seiner Gemahlin, die zum Staatsbesuch auf Island weilten und einen Abstecher nach Heimaey unternommen hatten. In dieser außergewöhnlichen Umgebung haben wir uns recht angeregt unterhalten: Dabei hat uns Herr Steinmeier von der Zeit erzählt, in der er Leiter des persönlichen Büros von Ministerpräsident Gerhard Schröder in Hannover und auch für Leer/ Ostfriesland tätig war, wo wir damals noch lebten und arbeiteten. Er erwähnte auch, dass er Heidelberg in der kommenden Woche besuchen werde. Wir allerdings werden dann auf See sein in Richtung Färöer Inseln und Irische See.

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Grönland Teil II

Hallo Freunde,

im Aprilheft des SEGELN-Magazins ist der zweite Teil von Heides Grönland-Reportage erschienen. Das Heft ist überall im freien Verkauf oder bei SEGELN direkt zu beziehen.

Hier ist das PDF des zweiten Teils [1,5 MB].

Gute Unterhaltung wünschen Euch
Heide & Erich

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Grönland rund – Vom Polarkreis zum Polarkreis

Hallo Freunde,

Reportage:

Heide hat eine Reportage über unsere letztjährige, an Höhepunkten reiche Reise an Grönlands Gestaden geschrieben. Das SEGELN-Magazin bringt den Bericht und die Bilder dazu auf 20 Seiten in einem Zweiteiler in Heft 3 und 4.

Cover SEGELN Heft 3 2019

Bücher:

Vor einem Monat erschien Heides neues Buch ESKAPADE – von Japan durch die Nordwestpassage. Es ist der abschließende Band ihrer ARKTIS-TRILOGIE, die mit ALASKA – JAPAN begann und nun mit K.O. und noch mal gepackt! sowie ESKAPADE vollendet wurde. Alle drei Bücher könnt Ihr über uns oder den einschlägigen Buchhandel oder über die Internetplattformen beziehen. Am liebsten ist es uns, Ihr bestellt sie bei uns, denn nur dann erhalten wir ein Honorar. Innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Rezensionen zu den drei Büchern der Trilogie unter: https://literaturboot.de/2019/01/eskapade/

Vorträge:

500 Besucher beim Vortrag in Mannheim im John Deere Forum (2019)

Die bisherigen Vorträge in der laufenden Wintersaison waren gut besucht, die Vortragsräume ausnahmslos voll. Die meisten Zuschauer kamen Anfang des Monats nach Mannheim in das John Deere Forum – annähernd 500. Die Vorträge waren ein voller Erfolg.

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Weitere Vorträge in Zürich, Salzburg, Emden, Heidelberg…

Vorträge 2019

Live-Bildervortrag:

ESKAPADE – Von Japan durch die Nordwestpassage

Hallo Freunde,

nach Wiesbaden, Göttingen, Köln und Düsseldorf sind wir in diesem Winterhalbjahr noch in


MANNHEIM am Freitag, 8. Februar 2019 Beginn 19:00 Uhr

Flyer zum Vortrag in Mannheim [PDF]

Ort: John Deere Forum, John-Deere-Straße 70, 68163 Mannheim;
Veranstalter: Segler-Vereinigung Mannheim e.V.

Eintritt:
12 € im Vorverkauf
15 € an der Abendkasse

Vorverkauf über:
www.svmannheim.de, C&F Fingado, Neckarauer Str. 143A, 68199 Mannheim

BRUNSBÜTTEL am Freitag, 15. Februar 2019 Beginn 19:00 Uhr

im Elbeforum, Von-Humboldt-Platz 5, 25541 Brunsbüttel
Veranstalter: Seglervereinigung Brunsbüttel, Eintritt frei

NEUSTADT a.R. (Steinhuder Meer) am Samstag, 9. März 2019 Beginn 16:00 Uhr

präsentiert vom Segel Club Mardorf
Filmsaal VHS Leinepark
31515 Neustadt a.Rbg.
Eintritt 10 €

REGENSBURG am Donnerstag, 28. März 2019 Beginn 19:30 Uhr

Antoniushaus, Mühlweg 13, 93053 Regensburg
Veranstalter: Regensburger Wundertüte

Eintritt:
Abendkasse 15 €
Studenten, Schüler und Vorverkauf 12 €

Vorverkauf in der Regensburger Wundertüte an der Steinernen Brücke mail@regensburger-wundertuete.de


Im Herbst des Jahres stehen bereits folgende Orte fest:

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Literaturboot + „boot“ Düsseldorf

Hallo Freunde,

in den Goldenen 70er und 80er bekam ein(e) Autor(in) von seinem Verleger halbjährlich einen dicken Packen mit Rezensionen zugeschickt, die der Verlag für ihn/sie gesammelt hatte. Damals wurden Segelbücher in fast allen regionalen und überregionalen Zeitungen besprochen.
Heute ist das eher die Ausnahme. Nicht, weil die Zahl der Bücher abnimmt oder gar ihre Qualität sinkt: Die Zeitungen können es sich einfach nicht mehr leisten (Zeitungssterben, Schrumpfen der Redaktionen etc.) Wie lange ist das schon her, dass Heides Bücher in der WELT oder dem Hamburger Abendblatt halbseitig besprochen wurden!

Und die Kritiker sind offensichtlich eine aussterbende Spezies Mensch. Aber es gibt sie noch. Natürlich inzwischen überwiegend im Internet: zum Beispiel in Literaturboot.de rezensiert Detlef Jens, Autor, Journalist und Kritiker, maritime Literatur, darunter auch die Bücher von Heide.

Er hat sich im Literaturboot Heides ARKTIK-TRILOGIE vorgeknöpft. Hier die Links zu seinen Besprechungen:

  1. Teil: https://literaturboot.de/2018/12/alaska-japan-die-letzte-reise-der-freydis-ii/
  2. Teil: https://literaturboot.de/2019/01/k-o-und-nochmal-gepackt/
  3. Teil: https://literaturboot.de/2019/01/eskapade/

THEMA boot 2019 in Düsseldorf

Die boot hatte Jubiläum: 50 Jahre – wir beide auch: ebenfalls 50 Jahre. 1969 lernten wir uns kennen – natürlich beim Segeln.

10 turbulente und anstrengende Tage auf der „boot“ liegen hinter uns.

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„ESKAPADE“ soeben erschienen

Hallo Freunde,

Bestseller-Autor und Blauwasser-Ikone Jimmy Cornell bezeichnet die Nordwestpassage als „Everest des Segelns“. Während jedoch dieser höchste Berg der Welt bisher circa eintausendmal bestiegen wurde, haben es in den letzten 100 Jahren keine 150 Segler geschafft, die Nordwestpassage zu durchqueren. Viele Yachties gaben auf oder schafften es erst im zweiten oder dritten Anlauf – oft verbunden mit einer unfreiwilligen Überwinterung in der Passage. 2018 war nach Ansicht des kanadischen Arktisexperten Victor Wejer – er unterstützt aus Passion alle Segler in der Passage mit Wetterinformationen und Tipps – ein besonders schwieriges Jahr: Von den 21 Yachten, die es versuchten, wurde eine im Eis zerquetscht und mehrere schwer beschädigt. Nur zwei kamen durch, alle anderen drehten um oder überwintern noch in der Passage, in der Hoffnung, dass es in diesem Jahr, 2019, klappt.

Dazu Victor: „2018 NWP will pass to the memory of many sailors as one brutal.

Als wir 2017 mit unserer Freydis und einer erfahrenen Crew den Versuch unternahmen, wussten wir nicht, was uns erwartet, denn die Eissituation ist unvorhersehbar, unkalkulierbar. Sie ändert sich von Jahr zu Jahr. Wir mußten uns auf eine lange, 10-monatige Überwinterung bei minus 40°C einstellen. Die Herausforderung war also gewaltig.

Auf 400 Seiten erzählt Heide in ESKAPADE – von Japan durch die Nordwestpassage, was diese Reise an unangenehmen Überraschungen und Schwierigkeiten mit sich brachte – dokumentiert durch 150 Fotos von Erich und den Mitseglern: Stürme, Eis, Kälte, aber auch die Tücken der Technik und der Navigation in diesem extremen Revier, die Sorgen und der Bordkoller, als die Freydis vom Packeis eingeschlossen wird. Weiterlesen

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Heides Bücher im Überblick und Heides neues Buch „Eskapade“

PRESSEMITTEILUNG

Senioren im Eis

Die Pioniere des Fahrtensegelns Heide und Erich Wilts wagen den Everest des Segelns: die Nordwestpassage. Mit 75 Jahren

Elmshorn, Januar 2019

Was treiben Menschen im fortgeschrittenen Alter? Die Antwort darauf dürfte so vielgestaltig sein wie die Menschen es sind, aber sicher wird niemand behaupten: Sie segeln durchs Packeis. Stimmt aber nicht: Denn Heide und Erich Wilts haben genau dies gemacht. In ihrem 75. Lebensjahr.

„Segeln in extremen Revieren war immer unsere Leidenschaft. Unvorstellbar für uns beide, aufs Altenteil zu gehen“, erklärt Heide Wilts, die ihren Bericht über dieses letzte große Abenteuer nun im Elmshorner Parimare Verlag veröffentlicht hat. Seit 1969 segelt sie zusammen mit ihrem Mann Erich, der sich als Fotograf international einen Namen gemacht hat. Seine Bilder sind im GEO-Magazin, im SternSpiegel, MARE, Life, The TimesLe Figaro sowie Terres Sauvages erschienen. Sie segelten bereits vor 40 Jahren als erste Deutsche in die Antarktis, wo sie neun Jahre später auch überwinterten, in einem Orkan strandeten und sieben Monate in einer Nothütte überlebten. Im Anschluss an die Reparatur ihres Bootes umrundeten sie in einer siebenjährigen Reise den gesamten antarktischen Kontinent. Dabei erkundeten sie die meisten Archipele und Inseln an seinem Rande. Kap Hoorn umschifften sie ein gutes Dutzend Mal, sommers wie winters, teilweise unter stürmischen Bedingungen. Und immer wieder zog es sie mit ihrem Boot in den Nordpazifik und in das nördliche Polarmeer. Warum gerade in so extreme Reviere?

„Es waren die Wildnis, die Stille, die Einsamkeit, die noch unverfälschte Natur mit ihren Tierparadiesen. Und es waren die aufgeschlossenen, freundlichen Menschen. Kurz – es war all das, was uns auf dem weiten Weg in der Antarktis und im Nordpolarmeer so sehr ans Herz gewachsen war“, schwärmt die Autorin. Angesichts der Bilder in ihrem neuen Buch kann man es ihr sofort nachfühlen. Aber es ist ein bedrohtes Paradies, bedroht durch die Klimaerwärmung, die Überbevölkerung, die Globalisierung und den Tourismus. Auch das schildert Heide Wilts, die in ihrem bürgerlichen Beruf fast drei Jahrzehnte als Allgemeinärztin und Radiologin tätig war.

Erst 2017 konnten Heide und Erich Wilts das Abenteuer Nordwestpassage angehen. „Abenteuer“ bedeutete dabei vor allem Planung, Organisation, Strategie, also Risikovermeidung. Denn man muss bei einem solchen Vorhaben mit dem Schlimmsten rechnen und sich vorbereiten, zum Beispiel darauf, eingeschlossen im Packeis zu überwintern, weil die Weiterfahrt versperrt ist. Auch im Zeitalter von GPS und Satellitentelefon ist man letzten Endes in der Polarregion auf sich allein gestellt.

Die beiden Globetrotter mussten die Freydis III erst fertigstellen und nach Japan segeln, nachdem dessen Vorgängerin dem Tsunami von 2011 zum Opfer gefallen war. Wie das Atomkraftwerk Fukushima. Wie eine ganze Region dieses hochindustrialisierten Landes. Die Wilts waren von dieser Katastrophe ganz direkt betroffen.

Aber Aufgeben war keine Option. „Wir mobilisierten all unsere Kräfte, opferten die Hälfte unserer Alterssicherung, hielten Vorträge und begeisterten Crews für geplante Reiseabschnitte“, erklärt die Autorin. Neben Crewmitgliedern mussten Vorräte beschafft, Lizenzen und Genehmigungen eingeholt werden. Das Abenteuer hat durchaus bürokratische Seiten.

Und doch gibt es da immer wieder diese Situationen, die nirgends planbar wären, sondern Handeln und Entscheidungen im Hier und Jetzt erfordern: arktische Stürme, Eisbären oder Kälteeinbrüche, technische Defekte am Boot, gefährlicher Kriegsschrott oder die stets drohende Vereisung.

Von Japan aus segelten die Wilts mit wechselnden Crews Richtung Osten entlang der Aleutenkette bis nach Alaska, durch das Beringsmeer schließlich in die Nordwestpassage (die für sie also eine Nordostpassage werden sollte). Ihre Strategie war klar: Stets die erste Chance nutzen, die kleinste Lücke in den Packeisfeldern, aufklarendes Wetter, günstige Winde und Strömungen. Dramatische Situationen, die den Erfolg des Unternehmens mehrfach infrage stellen, bleiben nicht aus.

Seit ihrem Aufbruch in Kodiak liegen 5000 Seemeilen in ihrem Kielwasser als sie drei Monate später Grönland erreichen. Ihre Strategie ging also auf – letztendlich sogar erstaunlich gut. „Ich denke über unsere Route nach, und dass auf dem gleichen Wege einst auch das Nomadenvolk der Eskimos zog – über die vereiste Landbrücke von Sibirien nach Amerika und schließlich, vor einem Jahrtausend, weiter über Ellesmere Island am Rande der Polkappe nach Grönland. Ein uralter Hut also, diese Nordwestpassage!“ Heide Wilts stapelt tief. Tatsächlich sollten im nächsten Jahr es nur zwei Yachten schaffen.

Und danach? Werden die Wilts sich wirklich dem Rentnerdasein widmen? Schwer vorstellbar.

Eskapade ist eine spannende Reportage über einen Segeltörn in einem extremen Revier, eine detailreiche Dokumentation und ein eindrucksvoller Bildband – unterhaltsam, spannend, informativ. Ein Fahrtenbericht der Superlative – erzählt von der Grande Dame des Fahrtensegelns in ihrem 14. Buch.

Pressestimmen:

In ESKAPADE setzt das Seglerpaar die aufregende Chronik ihres Seglerlebens fort. Und wieder darf der Leser ihre ungestillte Sehnsucht nach Herausforderung und Wagnis, aber auch nach dem Erleben fremder Kulturen teilen.“

Peter Sartorius

Dreifacher Kischpreisträger, Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung i.R.

Heide Wilts, Deutschlands wohl befahrenste Seglerin, beschreibt in „Eskapade“ einen grandiosen Extremtörn mit der berühmten „Freydis“: die Durchquerung der legendären Nordwestpassage, seglerisch eine fantastische Leistung. Dennoch ist dieses Werk kein reines Segelbuch. Es nimmt seine Leser mit in eine Welt, die den meisten verschlossen bleibt, zu abgelegenen, im besten Sinn archaischen Landschaften und ihren Bewohnern – eine hochinteressante Abenteuerreise durch faszinierende Natur und zu fernen Kulturen.“

Uwe Janßen,

Stv. Chefredakteur der Yacht

…The worldwide adventures of Heide and Erich have inspired thousands of sailors and this book will confirm their status as a legend in their own time.

Jimmy Cornell

Bestseller-Autor & Blauwasser-Ikone

Das neu erschienene Buch ist ab sofort im Buchhandel, bei den Autoren oder direkt beim Parimare Verlag in Elmshorn erhältlich.

Die vollständigen Titeldaten lauten:

Heide Wilts: Eskapade
Von Japan durch die Nordwestpassage
Festeinband mit Schutzumschlag und Lesebändchen, 13,5×21cm, 400 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen, Parimare Verlag, Elmshorn 2019, ISBN 978-3-947244-07-2, Ladenverkaufspreis 24,95 € (brutto)

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Blauwasserseminar

Geballte Blauwasser-Expertise

Sönke und Judith Roever, Jimmy Cornell, Meeno Schrader, Fabian Steffen und weitere hochkarätige Experten berichten im boot Blauwasserseminar 2019 über das Langfahrtsegeln

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